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Mit einem VPN sicher und unbeschränkt surfen

Das Internet ist zwar ein weltumspannendes Datennetz, aber dennoch gibt es immer wieder Seiten, die man aus der Schweiz heraus nicht erreichen kann. Gerade beim Streamen von Filmen kommt es vor, dass man Inhalte nicht aufrufen kann. Aber auch Geschäftsleute haben immer wieder mit Restriktionen zu kämpfen, außerdem müssen sie sichere Verbindungen aufbauen können. Hier hilft ein Virtual Private Network (VPN): Es verbindet den Benutzer mit Rechnern in anderen Ländern und kann direkten Zugang vom eigenen PC zu Servern ermöglichen.

Wenn man zum Beispiel Filme schauen will, die in der Schweiz nicht angeboten werden, verbindet man sich mit einem Klick mit einem Rechner in den Ländern, in denen die Filme vorhanden sind. Dabei muss man weder Zeitverzögerungen noch Ruckeln in Kauf nehmen.   Ein anderer Vorteil ist, dass man per VPN auch eine Schweizer IP-Adresse haben kann. Damit können Inhalte aus dem Heimatland auch im Urlaub aufgerufen werden, beispielsweise beliebte Fernsehsendungen, die online verfügbar sind.

Manche Hersteller bieten ihre neuesten Apps oder Software zunächst nur in den USA oder anderen Ländern an. Mit dem VPN können Benutzer trotzdem zu den Ersten gehören, die eine App benutzen.  Sie können auswählen, ob das VPN Schweiz, Deutschland oder USA als Serverstandort anwählen soll und sich dann direkt verbinden. Ein gutes VPN hat Standorte auf allen Kontinenten und in mehreren Ländern.

Sicherer Zugang fürs Business

Geschäftsreisende werden mit einem VPN eine sichere Verbindung sowohl zu ihrem Firmensitz als auch zu Kunden aufbauen können. Das Virtual Private Network verschlüsselt zunächst einmal die Daten, was die Sicherheit erheblich erhöht. Während im normalen Internet die Datenpakete dann von einem Server zum anderen, manchmal einmal um die ganze Welt geschickt werden, baut das VPN eine Direktverbindung auf. Wer also gerade in den USA ist, bekommt direkten Zugriff auf den Server in der Schweiz oder direkt zum Zielrechner. Diese Tunnel macht es Hackern und Angreifern unmöglich, die Daten abzufangen.

Ein VPN ist schnell installiert

Die Installation des VPN ist denkbar einfach. Man lädt sich die kleine Software oder App des Herstellers herunter. Diese verbindet dann den Computer mit dem Router und gibt dem Rechner eine neue IP-Adresse. Dann wird eine Verbindung zum VPN-Server aufgebaut, die verschlüsselt wird. Ein VPN kann auch mehrere Rechner zu einem Netz zusammenschließen und dann mit neuen IP-Adressen versehen. Als Nutzer bemerkt man davon nichts, man wartet lediglich bis die VPN-Verbindung aufgebaut ist. Wird grünes Licht gegeben, kann man wie gewohnt Browser und andere Programme benutzen.

Das VPN funktioniert aber nicht nur auf dem Desktop-PC. Die Software kann für Laptops benutzt werden, die meisten Anbieter haben Versionen für Windows und Apple Computer. Und die VPN-Programme gibt es außerdem auch als Apps für Smartphone, und zwar für Android und für iOS. In der Regel kann man sogar die gleichen Zugangsdaten verwenden.

Neben der Möglichkeit, Webseiten mit einem Geo-Code anzusurfen machen VPNs das Surfen an sich auch sicher und anonym. Der Schutz der Privatsphäre ist ein großes Thema und man will nicht permanent seine Spuren im Internet hinterlassen. Wer zum Beispiel in einem Café sitzt und das dortige Wifi nutzt, kann recht einfach abgehört werden. Das Wifi kann auch persönliche Daten und das Surfverhalten speichern. Ein VPN unterbindet solche Versuche. Die verschlüsselte Verbindung stellt sicher, dass man über einen Tunnel direkt mit dem Server im Land seiner Wahl verbunden wird.

Alle Daten sind verschlüsselt und geheim

Die Verschlüsselung betrifft auch den Internetprovider. Dieser sieht ebenfalls nur die zugewiesene IP-Adresse, kann aber darüber hinaus nicht feststellen, welche Daten von wem übertragen wurden. Für Geschäftsleute ist ein VPN heute eine Standardoption, wenn sie Geschäfte im Ausland machen. Der Wirtschaftsspionage kann so ein Riegel vorgeschoben werden, und man kann trotzdem während der Geschäftsreise mit seiner Firmenzentrale kommunizieren. Sogar Videokonferenzen sind über das VPN problemlos möglich, auch sie werden verschlüsselt und erst am Zielserver in der Schweiz wieder in lesbare Daten übertragen. Mit dem VPN kann man sich – je nach Konfiguration – entweder mit einem öffentlichen Server im Zielland verbinden oder aber direkt ins Firmennetzwerk einwählen. Damit kann man dann Emails abrufen, Protokolle lesen und alle digitalen Kommunikationswege nutzen, als wäre man selbst im Büro.

Ein VPN kann auch als sicherer Zugang für Mitarbeiter benutzt werden, die im Home-Office arbeiten. Auch sie können den virtuellen Tunnel benutzen, um von Zuhause direkten Zugriff auf die Rechner in der Firma zu haben. Gleiches gilt für Außendienstmitarbeiter, die oft genug über öffentliches Wifi oder einen mobilen Zugang auf ihre Daten in der Zentrale zugreifen müssen. Dabei spielt es übrigens keine Rolle, ob man über das Mobilnetz mit LTE, eine WLAN-Verbindung oder einen Hotspot surft. Das VPN schützt alle Arten von Datenverbindungen.

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