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Streaming-Dienste: So behalten Verbraucher den Überblick im Mediendschungel

Für echte Film- und Serienfans sind die Zeiten von Videos und DVDs mittlerweile längst vorbei. Sie setzen vielmehr auf Streamingdienste, welche die gewünschte Inhalte vom Server des Anbieters in Echtzeit auf den Rechner des Users übertragen. Möglich ist das, weil die Technik mittlerweile so ausgefeilt ist, dass dank hoher Übertragungsraten eine ruckelfreie Übertragung möglich ist. Allerdings stehen die Nutzer vor einem ganz anderen Problem: Sie werden vom riesigen Angebot der Fernsehsender, Filmstudios und Mediatheken schier überrannt. Denn nicht überall finden sie die selben Inhalte. Beispielsweise haben die Disney-Studios einen eigenen Streamingdienst für die Vermarktung ihrer Filme gegründet. Andere Anbieter wiederum produzieren eigene Serien, die gar nicht erst im Fernsehen laufen, sondern ausschließlich über das Internet empfangen werden können.

Tipps für Serienfreunde

Wer sich für die neuesten Serien und Filme interessiert, ist deshalb gut beraten, wenn er sich vorab über das aktuelle Angebot informiert. Auf der Seite tvdigital finden die Nutzer beispielsweise eine Vielzahl von Streamingtipps mit den topaktuellen Highlights. Sie sparen sich also das stundenlange Suchen in den Mediatheken der verschiedenen Anbieter und können finden die entsprechenden Angebote dann mit wenigen Mausklicks.

Welche Anbieter haben das beste Angebot

Weil es eine Vielzahl an Streaming-Angeboten gibt, sind insbesondere Nutzer, die ein Abo abschließen möchten, rasch überfordert und verlieren allzu schnell den Überblick. Business Insider führte deshalb eine Studie durch, um die besten Anbieter für Filmfans zu ermitteln. In dieser Studie wurden ausschließlich Filme berücksichtigt, die im Schnitt eine Bewertung von mindestens 7,5 hatten. Für so manchen Filmfreund dürfte das Ergebnis dieser Studie überraschend sein. Denn wider erwarten stellte sich Netflix nicht als der beste Anbieter heraus.

Mit 124 Filmen mit dieser Bewertung in der Mediathek schaffte es Netflix nämlich gerade einmal auf Rang zwei. Der Anbieter musste sich Amazon Prime geschlagen geben, wo sich gerade einmal ein Film mehr mit dieser Bewertung in der Mediathek befindet. Deutlich größer fällt der Abstand hingegen zum drittplatzierten Anbieter Hulu aus. Dieser bietet seinen Kunden nämlich gerade einmal 52 hochwertige Filmproduktionen an.

Insgesamt haben die Kunden bei Amazon Prime aber die Wahl zwischen mehr als 14.000 Filmen, darunter auch so manchen Klassiker aus der Filmgeschichte wie etwa „Der Pate“. Insgesamt fällt das Angebot an Filmen bei Netflix ebenfalls deutlich geringer aus. Denn hier finden die Kunden in der Mediathek lediglich circa 3.800 Filme.

Disney verschärft den Konkurrenzkampf

Dass der Kuchen auf dem Streaming-Markt noch längst nicht aufgeteilt ist, zeigt die Tatsache, dass immer mehr neue Anbieter ein Stück abhaben wollen. So standen beispielsweise im Oktober 2019 die Streaming-Dienste von Disney und Apple kurz vor dem Release. Aber auch der deutsche Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media hat bereits erste Gehversuche auf diesem Markt unternommen.

Dass Disney erst vergleichsweise spät im Streaming-Markt eingestiegen ist, hat den US-amerikanischen Konzern aber nicht davon abgehalten, den Start mit einem Paukenschlag anzukündigen. Denn pünktlich zur Emmy-Verleihung, einem der bedeutendsten Spielfilm- und Fernsehpreise, veröffentlichte Disney einen ersten Trailer. Dieser Termin hätte kaum cleverer gewählt werden können. Denn es dürfte kaum einen Filmfan geben, der die Veröffentlichung nicht mitbekommen hätte.

Zumindest inhaltlich dürfte Disney den etablierten Streaming-Diensten wohl harte Konkurrenz machen. Schließlich schlummern in den Archiven des Studios nicht nur die Abenteuer von Donald, Mickey & Co. in Entenhausen, sondern viele weitere Zeichentrickserien für Kids und Filme für Erwachsene. Dazu gehören beispielsweise die Simpsons und die Filme aus der Star Wars Saga.