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Wann ist ein Minikredit sinnvoll?

Es gibt Situationen im Leben, in denen man schnell Geld benötigt. Sei es für die Autoreparatur oder für den Kauf einer neuen Waschmaschine. Möglichkeiten dazu gibt es einige, zum Beispiel kann man seinen Bankberater um einen Kredit fragen, bei Freunden nachhaken oder ins Pfandhaus gehen. So richtig toll ist aber nichts davon, denn Schulden bei Freunden ist immer so eine Sache. Beim Pfandhaus wiederum muss man etwas „wertvolles“ haben und es schaffen, überhaupt dorthin zu gehen (viele schämen sich nämlich). Wesentlich einfacher und schneller geht es mit einem Minikredit, der umgangssprachlich auch als Kurzzeitkredit bekannt ist.

Bevor es näher ins Thema geht, gibt es einen allgemeinen Tipp: Keinen Kredit ohne vorherigen Vergleich abschließen. Beim Minikredit kann man beispielsweise das Vergleichsportal Mikrokredit24 nutzen, das sich auf diese Nische spezialisiert hat.

Wie wird ein Kurzzeitkredit definiert?

Spricht man von einem Mini- oder Kleinkredit, dann ist damit die Finanzierung kleinerer Beträge gemeint. Der Rahmen liegt bei ca. 100 bis 3.000 Euro, im Vergleich zu einem Dispokredit ist der Ablauf um einiges schneller. Muss also wirklich binnen kürzester Zeit Geld her, dann ist ein Kurzzeitkredit die bessere Wahl. Die Laufzeit hängt in erster Linie vom Anbieter ab, ein typisches Beispiel sind 500 Euro und 30 Tage. Es können aber auch 1.500 Euro und 60 Tage sein.

Der schnelle Ablauf wird übrigens durch das Video-Ident Verfahren ermöglicht. Viele Anbieter haben es im Angebot und können so Leistungen wie eine Expressauszahlung realisieren. Bei dieser Methode wird lediglich ein Endgerät mit einer Frontkamera (PC und Webcam oder Smartphone), eine Internetverbindung und ein gültiger Personalausweis benötigt.

Welche Voraussetzungen müssen für einen Minikredit erfüllt werden?

Um überhaupt über einen Kleinkredit nachdenken zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Wichtig ist beispielsweise das Mindestalter von 18 beziehungsweise 21 Jahren. Des Weiteren sind ein Wohnsitz in Deutschland, ein gültiger Personalausweis und ein deutsches Girokonto notwendig. Besonders wichtig ist der Nachweis eines regelmäßigen Einkommens, die Mindestgrenze liegt bei 601 Euro.

Ist ein negativer Schufa-Eintrag ein automatischer Ablehnungsgrund?

Nein, da es sich „nur“ um einen kleinen Kredit handelt. Die Bonität spielt aber natürlich eine Rolle, nur ist diese nicht so streng wie bei einem klassischen Bankkredit. Es gibt jedoch trotzdem Gründe, die einen Kleinkredit nahezu unmöglich machen. Das wäre zum Beispiel ein laufendes Privatinsolvenzverfahren oder ein Haftbefehl.

Gute Nachrichten gibt es auch für volljährige Studenten und Arbeitslose, denn auch sie haben bei einem Minikredit und einem Gehaltseingang von mindestens 601 Euro gute Chancen.

Vorsicht bei den Zusatzkosten

Auch bei einem Kleinkredit müssen neben der eigentlichen Summe Zinsen bezahlt werden. Diese halten sich jedoch aufgrund der Laufzeiten in Grenzen, schlimmer sind in diesem Fall die Zusatzleistungen. Soll beispielsweise eine Expressauszahlung innerhalb von 24 Stunden erfolgen, dann wird ein Zuschlag fällig. Je nach Anbieter können es 30 oder sogar 129 Euro sein.

Das Gleiche gilt dann, wenn die Laufzeiten vom Standard abweichen und erweitert werden sollen. Es gibt sogar eine Boni-Option, die bei einer negativen Schufa die Chancen auf eine Zusage erhöht.

In welchen Situation lohnt sich ein Minikredit?

Ein Minikredit lohnt sich dann, wenn „sofort“ Geld benötigt wird. Die Finanzierungsform punktet mit einer schnellen Auszahlung und einer schnellen Entscheidung. Man muss allerdings beachten, dass die Summe nach oben begrenzt ist und das Zusatzleistungen extra kosten. Hält man sich aber an die Spielregeln und zahlt alles fristgerecht zurück, dann macht ein Kurzzeitkredit auch Sinn.