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Warum Spielen wichtig ist

Auf eine spielerische Art und Weise lernen schon Kleinkinder die Welt zu entdecken und eignen sich in den folgenden Jahren dadurch Eigenschaften an, die für ihr späteres Leben wichtig sind. Doch auch für Erwachsene ist das Spielen am PC oder auf dem Smartphone weit mehr als nur purer Zeitvertreib. Selbst Senioren sollten sich hin und wieder das eine oder andere Game auf dem Rechner gönnen, wenn sie ihr Gehirn auf Trab und das Gedächtnis trainieren wollen, wie Neurowissenschaftler mittlerweile herausgefunden haben. Der Grund dafür liegt darin, dass die Spiele das Gehirn mit neuen Reizen stimuliert, wodurch das Wachstum von Nervenzellen angeregt wird. Die Folge: Senioren, die regelmäßig spielen, können Gedächtnisprobleme, die mit einem höheren Lebensalter einhergehen, vermeiden oder zumindest lindern.

Die positiven Effekte von Spielen

Wie verschiedene Tests und auch Kernspind-Untersuchungen gezeigt haben, stellen Spiele eine geistige Herausforderung für Senioren dar und können – zumindest teilweise – sogar die Folgen von Bewegungsmangel ausgleichen. Dies ist insofern interessant, als sich körperliche Bewegung als äußerst erfolgreich bewährt hat, um Demenzerkrankungen vorzubeugen und zu behandeln. Spielen Senioren nun Computerspiele, hat dies trotz der mangelnden Bewegung eine ähnliche Auswirkung auf die Struktur des Gehirns.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang lediglich, dass sich die Spieler im virtuellen Raum bewegen, also während des Spiels eine dreidimensionale Vorstellung entwickeln. Das Gehirn kann nämlich nicht unterscheiden, ob sich die Senioren in der echten Welt oder im virtuellen Raum bewegen. Der Effekt ist in beiden Fällen der selbe: Die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses wird trainiert.

Besonders innovativ: Spiele aus der Schweiz

Bekannt ist die Schweiz in erster Linie als Urlaubsland, aber auch für das strenge Bankgeheimnis und die hochwertigen Uhren, die dort produziert werden. Doch auch im Gaming-Bereich machen Entwickler aus der Schweiz immer mehr von sich reden. Das ist insbesondere den zahlreichen Hochschulen des Landes, aber auch einer lebendigen Kreativ-Szene zu verdanken. Und das in den verschiedensten Genres.

So hat beispielsweise der Entwickler „Okomotive“ das Fahrzeug „Far Lone Sails“ entwickelt. Der Spieler bewegt sich hier durch eine Welt nach der Apokalypse und muss dabei dafür Sorge tragen, dass sein Fahrzeug ständig in Bewegung ist. Natürlich gilt es aber auch, verschiedene Hindernisse zu überwinden und rätsel zu lösen, für die es im Erfolgsfall auch eine Belohnung für den Spieler gibt.

Aber auch verschiedene Simulationen und Sportspiele wie etwa „Airheart – Tales of Broken Wings“ wurden in der Schweiz erdacht und entwickelt. Nicht minder faszinierend ist „Plunder Planet“, welches von der Züricher Hochschule für Künste in Zusammenarbeit mit Koboldgames entwickelt wurde. Gesteuert wird dieses Spiel mit Hilfe eines Full-Body Motion Controllers, welcher die Körperbewegungen direkt in das Spiel überträgt.

Spielerisch sein Glück versuchen

Besonders reich ist das Angebot übrigens an sogenannten Casino-Games. Das heißt: Die Spieler können hier vom heimischen PC oder vom Smartphone aus an typischen Casino-Spielen wie Poker, Roulette und vielen Automatenspielen ihr Glück versuchen und dabei bares Geld verdienen. Und dabei müssen Interessenten zunächst nicht einmal ein Risiko in Kauf nehmen. Denn nahezu jeder Anbieter hält für Neukunden sogenannte Willkommenspakete bereit, sie können also zunächst einmal zahlreiche Spiele kostenlos spielen und austesten, ob sie Spaß am Spiel im virtuellen Casino haben.