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Wie digitale Medien die Lernmotivation erhöhen

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, kurz BMBF, eine Umfrage zum Thema "Lehren, Lernen und Lebend in der digitalen Welt" durchgeführt. Gegenüber der Digitalisierung sind die Befragten positiv eingestellt. In der Bildung sehen die Befragten eine Chance für den Einsatz digitaler Technologien bei Schülern und Schülerinnen. Dasselbe gilt aber auch für Erwachsene. Digitale Medien ermöglichen ein kontinuierliches Lernen, erhöhen die Motivation und das Durchhaltevermögen.

Für die Bildung ist die Digitalisierung essenziell

Digitale Technologien weisen in der Wissensvermittlung innovative Wege auf. In der Umfrage des BMBF, an der 1.064 Teilnehmer bzw. Teilnehmerinnen im Alter zwischen 14 und über 70 Jahren teilnahmen, wurde insbesondere nach den Erwartungen sowie der Einschätzung zu digitalen Werkzeugen im Einsatz des Bildungsbereiches gefragt. Den Einsatz von digitalen Medien im Bildungswesen hält die große Mehrheit und zwar 79 % der Befragten für unabdingbar, um auf die Herausforderungen der heutigen Zeit optimal vorbereitet zu sein. Die Umfrageteilnehmer schätzten den Einsatz von digitalen Medien im Bildungswesen als innovationsfördernd.

Vor allem bei weniger beliebten Fächern oder beim Sprachenlernen können neue Technologien die Lernmotivation und dementsprechend auch die Ergebnisse positiv beeinflussen. Die Digitalisierung hat unter anderem auch einen Einfluss darauf, wie man eine Fremdsprache lernt. Smartphone-Applikationen wie bspw. Babbel können innovative Elemente in den Lernprozess miteinbeziehen und somit mehr Interesse erwecken. Sie werden für iOS und auch für Android Geräte mit dem Ziel entwickelt, den Lernenden für die Inhalte zu begeistern und seine Aufmerksamkeit aufrecht zu erhalten.

Steigerung der Lerngeschwindigkeit und -Effizienz

Durch den Einsatz von digitalen Medien nimmt die Konzentration der Lernenden im Unterricht zu, wenn das Lernen an sich spannender ist. Des Weiteren sorgen digitale Medien für leichteres Verständnis und höhere Effizienz. Die Lernenden können auf die Inhalte, welche während des Unterrichts erstellt wurden dann sogar im Nachhinein bspw. zur Wiederholung, Prüfung sowie zur Reflexion bequem abgerufen werden.

Der Gamification-Ansatz

Der Gamification-Ansatz kann in sehr effektiven digitalen Lernangeboten umgesetzt werden. Bei diesem Ansatz wird versucht den angeborenen Wissensdrang des Menschen anzustacheln. Dadurch begreifen die Lernenden neue Dinge automatisch in ihrer Ganzheit und versuchen diese im Spiel anzuwenden. Ein Beispiel hierfür wäre das Öffnen einer Schatztruhe durch richtige Antworten. Außerdem machen multimediale sowie interaktive Inhalte deutlich mehr Spaß und das zählt nicht nur für Kinder. Die Lernmotivation wird somit auf natürliche Weise gestärkt. Das ist wichtig, denn das Lernen darf und soll auch begeistern können.

Aktive Mitgestaltung des Unterrichts

Durch die Möglichkeit den Unterricht aktiv mitzugestalten, entstehen oft Interaktionen und Diskussionen, die sehr intensiv sind. Dadurch steigert sich auch die Beteiligungsrate, also die mündliche Mitarbeit und das Engagement der Lernenden. Bei starren Lernmethoden kann man das Gefühl haben, einfach nach Befehlen arbeiten zu müssen, doch wenn Personalisierung eingesetzt wird, spürt man sofort den Unterschied. Mit digitalen Medien kann das Unterricht besser, schneller und einfacher auf individuelle Bedürfnisse oder Wünsche eingehen. Die Erhöhung der Motivation erfolgt in der Regel nahezu automatisch ohne Nachdruck ausüben zu müssen.

Abwechslung fördert den Lernprozess

Insgesamt kann gesagt werden, dass Lernende, egal ob Kinder oder Erwachsene, im Unterricht positiv auf die Integration von digitalen Medien reagieren. Diese können also zweifelsohne den ganzen Lernprozess entscheidend unterstützen. Zu einem der größten Vorteile gilt, dass sie sehr abwechslungsreich sein können und das emotionale Lernen verstärken.