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Gerücht: HP gibt WebOS auf, Tablets aber nicht

Nach dem Misserfolg des Betriebssystems WebOS wollte HP der Branche eigentlich den Rücken kehren. Nach nur 46 Tagen auf dem Markt wurde die Produktion des HP TouchPads eingestellt. Nun das: HP plant angeblich die PC- Sparte eventuell auszugliedern und sie nicht zu verkaufen, sondern als eigenständige Firma weiterzuführen.

Eindeutige Pläne gibt es zwar noch nicht. Auch weil der Prozess "einige Zeit in Anspruch nehmen würde" erklärte Todd Bradley, Chef der HP-PC-Sparte, in einem Gespräch gegenüber dem Wall Street Journal. "Es stehen noch schwierige Entscheidungen an, wie zum Beispiel die eigentliche Struktur der Sparte." Vor Ende des Jahres erwartet Bradley daher keine Entscheidung und bedauert dieses sehr.

Schnelle Abkopplung und Kundentransparenz

Er selbst hofft auf eine schnelle Abkopplung und Kundentransparenz im Prozess. Auch wäre es dann durchaus denkbar, dass neue Tablets in die Produktion gehen könnten. Hinsichtlich des Betriebssystems, hält sich Bradley alle Optionen offen. So komme neben Googles Android auch die neue Version von Microsoft Betriebssystem Windows 8 in Frage.

Für Bradley ist die Abkopplung nur noch eine Frage der Zeit und wenn es soweit ist, würde er die Firma gerne leiten. HP wird sich in Zukunft mehr auf den Softwarebereich konzentrieren und kaufte dafür für 10,2 Billionen Dollar den britischen Softwareentwickler Autonomy. HPs neues Ziel sind Komplettlösungen für Unternehmen.