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iPad 2 mit Doppelkern-A5-Chip

Ein tobender Applaus brauste Steve Jobs entgegen, als er die gestrige Apple Keynote eröffnete. Im Fokus der Veranstaltung stand natürlich das iPad 2. Das Tablet ist in der zweiten Generation nun leichter, wesentlich dünner und dank eines "Apple-A5-Chips" doppelt so schnell, wie der Vorgänger.

Vor der Apple Keynote wurde heftig diskutiert: "Kommt er, kommt er nicht?" Die Netzgemeinde erfreute sich dann in positiven Posts, als der Apple-Chef Steve Jobs persönlich die Bühne betrat. Nach eigenen Angaben unterbrach er sogar seine krankheitsbedingte Auszeit, um dieses Event nicht zu verpassen. "Zu lange haben wir darauf hingearbeitet", freute sich Jobs. Das Display gehört aber leider nicht zum gestern vorgestellten Upgrade. Die alte Displaydiagonale von 9,7 Zentimeter wird beibehalten. Es zeigt Videos und Bilder in einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel. Eine Besonderheit ist zweifelsohne der nun erhältliche weiße Rahmen (siehe Bild).

Doppelkern A5-Chip

Eine erste Neuerung dagegen ist das Gewicht. Das Tablet soll nur noch 613 Gramm wiegen und dabei nur noch eine Dicke von 8,8 Millimeter aufweisen. Im Vergleich: Das iPad der ersten Generation wog noch 730 Gramm und war fünf Millimeter dicker. Wo Apple richtig angepackt hat, ist beim Prozessor. Der alte machte für einen Doppelkern-Apple-A5-Chip platz, der mit einem runden Gigahertz taktet. Geht es nach Jobs, ist dieser doppelt so schnell, wie sein A4-Vorgänger. Auch die Grafikleistung soll erheblich verbessert worden sein. Apple spricht von neunmal mehr Performance, schweigt sich aber über die entsprechende Hardware aus. Auch zum Arbeitsspeicher wurden keine Details bekannt gegeben.

Zwei Kameras

Neu sind die beiden Kameras, die an der Vorderseite und auf der Rückseite einen Platz gefunden haben. Die Frontkamera nimmt Bilder mit 640 x 480 Bildpunkten auf, die auf der Rückseite schafft immerhin 720p. Damit wäre die Verknüpfung zum Dienst Facetime also auch endlich geschaffen. Bei der drahtlosen Verbindung hat sich wenig verändert. Neben WLAN "n" wird es auch eine UMTS-Version geben. In den USA soll zudem eine Variante für CDMA2000-Netze erscheinen. Bei den den Preisen soll sich nichts ändern. Auch wenn noch keine Preisangaben vorlagen, kann man von einem Startpreis von 500 Euro ausgehen. Die erste iPad-Generation wird dagegen bis zu 120 Euro günstiger.

HiDPI-Display

Die dritte Generation soll wahrscheinlich noch 2011 auf den Markt kommen. Noch während der Präsentation munkelten Analysten bereits über das iPad 3. Dieses soll dann auch mit einem neuen Display und höherer Auflösung aufwarten. Die so genannten HiDPI-Displays werden Apples Roadmap 2011 wohl auch bei den anderen Produkten bestimmen. Nach Jahren unveränderter Auflösung, außer beim iPhone 4, wird das aber auch Zeit.

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