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Media Markt: Kritische ARD Reportage zum Großhändler

Jedem Nutzer von Elektrogeräten ist Media Markt wohlbekannt. Innerhalb von drei Jahrzehnten hat es der Elektronik-Händler geschafft, die meisten Filialen im ganzen Bundesgebiet aufzubauen. Vor allem die "billigen" Preise sind ein schlagendes Argument des Discounters. Doch woher kommt billig?

Die ARD Reportage geht unter anderem dieser Frage nach. Es wird aber auch geklärt, ob die waren wirklich so günstig sind, was von der Beratung zu halten ist und wie das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern umgeht.

Massenverkauf und Massenentsorgung

Der massenhafte und billige Verkauf elektronischer Geräte hat aber auch seine Schattenseiten. Diese liegen jedoch weit entfernt von der industrialisierten Welt. Wer sie sehen will, muss nach Afrika reisen. Dort werden entsorgte Elektrogeräte in ihre Kleinteile zerlegt.

Ziel ist es dabei meist nicht, die Geräte wieder herzunehmen. Vielmehr geht es um die darin enthaltenen Edelmetalle wie Kupfer oder Gold. Die Platinen und Drähte werden unter Missachtung der eigenen Gesundheit eingeschmolzen und schließlich weiterverkauft. Die Folgen sind katastrophal, wie ein UN-Bericht herausgefunden hat.

Goldpreis treibt den Markt an

Trotz aller gesundheitlichen Risiken lassen sich nur wenige davon abhalten, die entsorgten Elektrogeräte zu plündern. Bei einem Goldpreis von rund 1.700 US-Dollar pro Feinunze ist dies nicht verwunderlich. Auch wenn diejenigen, die sich der Gefahr aussetzen, nur einen Bruchteil davon verdienen.

Für den Transport von Elektroschrott nach Afrika hat sich zwischenzeitlich ein regelrechter Markt entwickelt. Da hier mit den Geräten nichts angefangen werden kann, werden sie nach Afrika verschifft. Die Edelmetalle kommen anschließend über einen langen Weg wieder zum Einsatz.

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