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Googles Chrome in der Version 10 erschienen

Google drückt weiterhin aufs Gas. Der Browser Chrome ist nun in der Version 10 veröffentlicht worden und hat erneut eine noch schnellere Javascript-Engine und zudem verlinkbare Einstellungen erhalten. Auch in Sachen Sicherheit soll einiges passiert sein.

Die Konzentration lag zweifelsohne auf die angestrebte Javascript-Optimierung. Das unter dem Codenamen Crankshaft bekannte Javascript, beschleunigt das Update nach eigenen Angaben um bis zu 60 Prozent. Somit laufen rechenintensive Anwendungen im Chrome fortan noch schneller, als beim Vorgänger. Das Unternehmen hat den neuen Browser vor der Freigabe intensiv getestet und nun zum Download freigegeben. Getestet wurde allerdings ausschließlich auf einer eigenen V8 Benchmark Suite.

Optimierungs-Compiler sorgt für Ordnung

Warum der Browser so eine Leistungssteigerung schafft, erklärt Google im offiziellen Chrome-Blog. Der Basis-Compiler greift sich den gesamten Code, übersetzt diesen ohne vorher zu optimieren. Erst jetzt greift der Runtime-Profiler ins Geschehen mit ein und sucht nach besonders häufig benutzten Codes. Er aktiviert automatisch den Optimierungs-Compiler, der eine erneute Übersetzung des Codes anordnet und die eigentliche Optimierung vornimmt. Laut Golem.de soll bei einer zu intensiven Optimierung sogar die so genannte Deoptimierung stattfinden - in diesem Fall wird wieder auf den Code des Basis-Compilers zurückgegriffen.

Einstellungen erhalten URL

Was ganz besonders gefällt, sind die Neuerungen in den Einstellungen. Dort hat Google für mehr Übersicht gesorgt, indem einfach jede Einstellung über eine URL verfügt. Somit muss der Anwender nicht lange in den Einstellungen suchen, sondern kann das Gewünschte direkt ansteuern. Wer möchte, kann die Einstellungen sogar mit der Suche verknüpfen - sie erscheinen dann automatisch in den Ergebnissen.

Verbesserung für HTML5

Damit der Browser und auch der Rechner entlastet werden hat Google ein neues Feature erhalten, welches die Grafik beschleunigt. HTML5-Videos werden dadurch besser dargestellt und das System wird laut Google bis zu 80 Prozent weniger belastet. Dauerhaftes Lüften könnte somit der Vergangenheit angehören. Auch Sicherheitslücken wurden geschlossen. Für die Entdeckung solcher Leaks, hatte das Unternehmen kürzlich rund 16.000 US-Dollar ausgeschrieben.