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Tunebug Vibe und Shake – Musik aus der Schachtel

Auf der CeBit 2010 vorgestellt, gehen die Tunebugs Vibe und Shake demnächst in Produktion und können käuflich erworben werden. Doch was sind diese Tonkäfer genau? Die Tunebugs der Firma Silicon Valley Global nutzen die SurfaceSound Technologie um Musik und Töne durch Oberflächen wiederzugeben. Das heißt es gibt keinen Lautsprecher mit einer Membran, die Luft zum Schwingen bringt, sondern nur ein sehr kleines Gerät, dass auf einen beliebigen Gegenstand gelegt werden kann und diesen dann als Resonanzkörper nutzt.

Egal ob Pizzaschachtel, Mülleimer oder der eigene Kopf, die Tunebugs funktionieren alles zum Lautsprecher um.

Der Tunebug Vibe ist das etwas kleinere Modell und für alle Audiowiedergabegeräte mit einer Klinkenbuchse geeignet. Einfach anschließen und auf ein Objekt stellen. Der Akku soll laut Herstellerangaben bis zu 5 Stunden Musik abspielen und wird über ein mitgeliefertes USB-Kabel geladen.

Das zweite Modell heißt Shake und vibriert, wie der Name vermuten lässt, etwas heftiger. Er ist in erster Linie für Helme konzipiert worden, bei denen er den Eindruck von Surround-Sound vermitteln soll. Physikalisch gesehen ist das bei nur einer Vibrationsfläche natürlich nicht möglich. Zusätzlich bietet dieser Tunebug Bluetooth als kabellose Schnittstelle. Eine Klinkenbuchse ist allerdings auch vorhanden und geladen wird wie beim Vibe über ein USB-Kabel.

Beide Tunebugs sollen ab April oder Mai im Handel erhältlich sein und sind vom Preis her zwar kein Schnäppchen, jedoch auch nicht zu hoch angemessen. So kostet der Vibe 59 Euro, während für den Shake ein Preis von 120 Euro genannt wird. Laut mehreren Quellen ist schon ein weiterer Tunebug geplant, von dem aber nur der Name bekannt ist. Auf Vibe und Shake folgt Quake.

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