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Microsoft Office 2022 – kein Abo-Zwang mehr

Microsoft Office gehört zu den beliebtesten Software Paketen auf dem Markt. Dabei hat sich das Unternehmen Microsoft und auch die Office Suite über die Jahre hinweg neu erfunden. Neuster Trend waren Abomodelle, bei denen keine Software-Lizenz mehr gekauft wurde. Stattdessen haben Nutzer ein Jahresabo erworben und durften die Bürosoftware für diese Zeit auf ihrem Rechner nutzen. Doch nicht alle Kunden sind zufrieden mit einem solchen Abo. Microsoft zieht deshalb die Notbremse und gibt Entwarnung.

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Einzelkauf weiterhin möglich

Office 365 ist die aktuelle Bürosoftware, die auch im Jahresabo gebucht werden kann. Viele Kunden hatten deshalb die Befürchtung, Microsoft würde komplett auf das neue Modell umsteigen und einen Abo-Zwang für Office verhängen. Das US-Unternehmen gibt jedoch Entwarnung. Im kommenden Jahr wird es eine neue Version von Microsoft Office geben, die ohne Zwang mit einer Lizenz im Einzelkauf erhältlich ist. So heißt es zumindest aus den Reihen des eigenen Support Forums. Es soll sich um eine neue und vor allem unbefristete Version für Windows und Mac handelt. Wie hoch der Preis für die Lizenz ist und wie es mit der Verfügbarkeit aussieht, ist jedoch noch nicht bekannt.

Spätestens bei der Veröffentlichung von Office 2019 war ein Gerücht in Bewegung, dass es sich um die letzte Einzellizenz handeln soll. Spätere Versionen seien nur noch im Abo zu kaufen. Viele Kunden sind erleichtert, dass die Pläne von Microsoft nun anders laufen.

Lizenzen für ältere Versionen

Wer kein Fan der Abo-Modelle ist, kann sich also weiterhin auf den Einzelkauf freuen. Hier wird eine komplette Lizenz erworben, die natürlich im Preis etwas höher ist. Dafür ist die Nutzung zeitlich nicht beschränkt. Das hat sich auch bei älteren Versionen über Jahre hinweg bewährt. Die Lizenz gibt es jedoch nicht nur über Microsoft. Deutlich günstiger können ältere Versionen in vertrauensvollen Onlineshops bestellt werden. Das Green Computing Portal hat dazu eine Übersicht der Shops aufgelistet, in denen man Software Lizenzen legal kaufen kann. Die Vertrauenswürdigkeit und die Sicherheit stehen bei der Auswahl im Vordergrund.

Vorteile beim Abokauf

Nutzer sollten sich frühzeitig die Frage stellen, ob sie lieber das Abo oder den Einzelkauf bevorzugen. Wer hier starr auf den Preis achtet, der kauft entweder ältere Lizenzen oder die aktuelle Version. So ist nur eine Gebühr fällig und die Software kann unbegrenzt genutzt werden. Abonnementen bekommen trotzdem ihre Vorteile. Dazu zählt beispielsweise der Cloudspeicher bei OneDrive. Daneben gibt es viele Mobile-Apps, die direkt auf dem Smartphone genutzt werden können. Word, Excel und Powerpoint gehören hier dazu und stehen kostenfrei zur Verfügung. Oberstes Ziel von Microsoft ist es damit, möglich viele Nutzer an die neue Office Suite und vor allem an das Abo zu finden.

Microsoft Teams und Skype als Features

Ein weiteres Feature ist Microsoft Teams. Die App soll dabei nicht nur die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen vereinfachen. Auch das Familienleben kann hier gut abgebildet und koordiniert werden. Dafür gibt es weitere persönliche Funktionen, die ab Herbst 2020 sowohl für iOS auf dem iPhone als auch über Android verfügbar sein soll. Über Teams lässt sich ganz einfach ein Gruppenchat erstellen und Videoanrufe können getätigt werden. Außerdem führen die Kunden gemeinsame Listen oder legen sich ihre eigenen Zeitpläne an. Selbst im Austausch von Fotos und Videos ist mehr Ordnung versprochen.

skype

Neben dem Microsoft Teams bekommt aber auch Skype eine neue Funktion. Diese nennt sich „Meet now“ und steht den Nutzern kostenfrei und ohne Anmeldung oder Download zur Verfügung. Trotzdem ist es möglich, sich im Videochat zu unterhalten. Laut dem US-Unternehmen hat Skype in den vergangenen Monaten einen enormen Zuwachs bekommen. Derzeit sind über 40 Millionen Kunden auf dem Dienst angemeldet. Die Nutzung erfolgt beruflich und privat.

KI-Unterstützung hilft beim Schreiben

Das Office Paket bringt auch eine neue KI-Unterstützung mit sich. Diese soll beim Schreiben von Texten in Outlook und Word helfen, Fehler zu erkennen und direkt zu korrigieren. Über 20 verschiedene Sprachen werden dabei unterstützt. Zudem sind Erweiterungen im Browser geplant, die den Microsoft Edge und den Chrome betreffen. Die KI-Unterstützung übernimmt nicht nur die Grammatik- und Rechtschreibprüfung. Auch andere Stil- und Wortvorschläge fliegen hier mit ein. So ist eine bessere sprachliche Präzision möglich. Ein besonderes Feature testet die Texte auf Plagiate, was nicht nur für Webseiten sinnvoll ist.

Bei Präsentationen über Power Point übernimmt die KI-Unterstützung die Bewertung des Vortrags. So soll es beispielsweise ein Echtzeit Feedback geben, das Vorschläge zum Tonfall oder zur Grammatik macht. Allerdings ist diese Funktion vorerst nur für die englische Sprache vorgesehen.