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Transaktionsgebühren bei IOTA – ja oder nein?

Spricht man von IOTA, dann ist damit eine Kryptowährung gemeint. Sie ist 2016 erschienen und wurde von David Sønstebø, Sergey Ivancheglo, Dominik Schiener und von Serguei Popov gegründet. Anfangs war IOTA ein echter Geheimtipp, heute hat man das Potenzial erkannt und das Ganze ist zu einem Massenprodukt geworden. Das ist auch daran erkennbar, weil die Kryptowährung im Jahre 2017 zu den stärksten Newcomern am Kryptomarkt zählte. Ein wichtiger Punkt bei allen Anbietern sind die Transaktionsgebühren, die auch in sehr vielen Fällen eine Entscheidungsgrundlage darstellen. Wie sieht es hier also aus?

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Es gibt eine gute Nachricht

Vergleicht man Kryptowährungen miteinander, dann sind IOTA und Bitcoin zwei perfekte Kandidaten. Und zwar deshalb, weil sie anders aufgebaut sind und sich dadurch auch Unterschiede zeigen. Bitcoin setzt beispielsweise auf Blockchain, was unter anderem die Arbeit von Miner erfordert. Diese verlangen jedoch eine Gebühr, da sie die Arbeitsleistung zur Verfügung stellen.

Anders sieht es bei IOTA aus, denn hier setzt man auf die Tangle-Technologie. Ein nicht sehr aussagekräftiges Wort, es bedeutet aber übersetzt „Gewirr“. Eine Besonderheit daran ist, dass es keine Miner gibt und die Arbeitsleistung von den Teilnehmern selbst kommt. Auch gibt es Unterschiede bei der Bestätigung, denn im Falle von IOTA wird eine Transaktion durch andere bestätigt.

Lange Rede kurzer Sinn: Bei Bitcoin gibt es (hohe) Transaktionsgebühren, die aufgrund der Technik (Blockchain) nicht zu vermeiden sind. Bei IOTA ist es nicht der Fall, hier fallen keine Gebühren an.

Warum berichten einige Anleger dennoch von solchen Gebühren?

Im ersten Moment geht der Gedanke wahrscheinlich in Richtung Fehler, doch das ist nicht der Grund. Stattdessen hat es mit der Handelsplattform zu tun, die diese Transaktionsgebühren erhebt. Ein völlig legaler und nachvollziehbarer Schritt (schließlich müssen auch sie „überleben“), allerdings kommt so in manchen Fällen Missverständnis auf. Anleger denken, dass die Kosten von IOTA stammen.

In Wahrheit hält die Kryptowährung aber ihr Versprechen ein und es werden keine Gebühren innerhalb eines Tangles fällig. Die Kosten haben überhaupt nichts mit der Technologie am Hut, was auch ganz einfach überprüft werden kann. Wird nämlich ohne die Handelsplattform eine Transaktion durchgeführt (etwa von Wallet zu Wallet), dann gibt es auch keine Gebühren.

Kann man mit IOTA Geld verdienen?

Da es sich wie erwähnt um eine Kryptowährung handelt, ist auch das Thema Geld verdienen ein Fokuspunkt. Doch kann man IOTA einfach so kaufen? Ja, es muss nur eine entsprechende Plattform (zum Beispiel Bitvavo) aufgerufen werden. Anschließend noch ein Konto erstellen und dem Handel steht nicht mehr im Wege.

Um am Ende im Plus auszusteigen, spielt der Kurs von IOTA die wichtigste Rolle. Ist er niedrig, dann empfiehlt es sich zu kaufen. Geht es danach wieder nach oben, dann steht der Verkauf an. Man muss allerdings aufpassen, denn es gibt viele Videos im Internet, die vom schnellen Geld innerhalb kürzester Zeit sprechen. Theoretisch ist es zwar möglich, volles Risiko lohnt sich aber in der Regel nicht. Geht man es taktisch und durchdacht an, dann spricht nichts dagegen.

Tipp: Bei solchen Angelegenheiten muss man lernen, dass Verluste ein Teil davon sind. Es ist deshalb unfassbar wichtig, dass nur „übriges“ Geld eingesetzt wird.

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