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Warum geben die Ölpreise nach?

Die Ölsorten, wie der Brent in Europa oder der amerikanische WTI, sind mit unterschiedlichen Preisen verbunden. Das geht auf einen unterschiedlichen Schwefelgehalt oder eine bestimmte Energiedichte im Hinblick auf das Rohöl zurück. An den internationalen Ölbörsen wie in Chicago, Shanghai und New York sowie London werden die Preise gebildet. Wobei ein Großteil der Preisentwicklungen auf das Verhältnis zwischen Abnehmer und Lieferant zurückgeht. Wer die Preisschwankungen und zukünftige Entwicklungen der Ölpreise besser verstehen möchte, muss genauer hinsehen.

Wovon hängt die Ölpreise ab?

Wie in vielen Bereichen bestimmen Angebot und Nachfrage die Ölpreise. Diesel und Benzin sowie der Heizölpreis geben einen ersten Hinweis, wo sich die Tendenz für den Ölpreise hin entwickelt. Darüber hinaus wirken sich Naturkatastrophen und Krisen sowie Kriege ebenso auf die Ölpreise aus. Der bisherige Höchststand wurde 2008 erreicht. Auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt, wird sich die Coronakrise noch weitreichend auf den Ölmarkt auswirken, was nicht zuletzt an dem Benzin- und Ölpreis zu sehen ist. Der Preis für Öl ist ein Indikator, wie es um die Weltwirtschaft bestellt ist. Anleger haben dennoch die Möglichkeit, ihr Geld in Rohstoffe anzulegen. Unter bestbrokerreviews.com/de/ stehen die besten Anbieter im Vergleich, die privaten und professionellen Tradern die Entscheidung ermöglichen, zu geringen Kosten oder ohne Provisionen das eigene Geld auf dem weltweiten Wirtschaftsmarkt lukrativ anzulegen. Dabei sollte jeder Anleger die Entwicklung der Ölpreise im Blick behalten und die News sowie die Realtime Kurse über sein Depot kontrollieren.

Wo befindet sich der aktuelle Ölpreis?

Vor ungefähr zwei Wochen kostete ein Barrel Brent noch 70 $. Das sind umgerechnet 159 Liter Öl. Die Preise ähnelten denen vor der Coronakrise bevor der Ölpreis im Frühjahr 2020 nachgab. Seit der Krise sind immer mehr Fragen aufgetaucht, die sich mit der Überwindung der Pandemie auseinandersetzen. Erst kürzlich hat der Ölpreis die hoffnungsvolle Rallye rund um seine Erholung abbrechen müssen. So bewegte sich der Ölpreis zwischenzeitlich 6 Euro unter dem Hoch der vorherigen Woche. Der Preis konnte wieder spürbar nachlegen, was nicht zuletzt an dem Unglück des Containerschiffes im Suezkanal liegen mag, das dort auf Grund lag und über mehrere Tage und Wochen die Transportwege versperrte. Gleichzeitig zieht dies weitreichende Auswirkungen auf den Ölmarkt nach sich. Es wird nicht einfach sein, den Abwärtstrend der Preise zu überwinden.

Die Prognosen für die Ölpreise 2021

Auch wenn die Krise und Blockade am Suezkanal nun endlich gelöst wurde, drückte das die Preise. Der Frachter Ever Given verhinderte das pünktliche Zu-Stande-Kommen von Öllieferungen und sorgte so gleichzeitig für eine künstliche Verknappung des Rohöls. Auch der Blick über den großen Teich auf die USA verheißt nichts Gutes. Hier kam es zuletzt zu einem leichten Aufbau der amerikanischen Lager. Im gleichen Zug nahmen die Förderanlagen zu. Wenn sich weiterer Bestand aufbaut, ist dies nicht als positives Signal anzusehen. Denn das verweist auch darauf, dass die Nachfrage auf einem niedrigen Niveau verbleibt.

Obwohl zu sagen ist, dass es gerade in den USA zuletzt erhebliche Bemühungen in der Bekämpfung der Pandemie gegeben hat. Der US-Dollar ist weiterhin stark, was zusätzlich den Ölhandel auf dem globalen Markt belastet. So kostet der Euro zum jetzigen Zeitpunkt 1,1742 US-Dollar. Außerdem bleibt zu sagen, dass das Treffen der OPEC+ Länder die Heizölpreise auf ein attraktives Niveau rückt. Derzeit bleibt es jedoch offen, ob die Fördermengen in naher Zukunft wieder angehoben werden oder ob die aktuellen Quoten stabil bleiben. Weiterhin stehen freiwillige Kürzungen von Saudi-Arabien zur Diskussion. Neben dem schwachen Euro und der abnehmenden Inlandsnachfrage heizen nicht zuletzt die steigenden Corona-Infektionen in Europa und in Indien ein weiteres Fallen der Heizölpreise an.