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Vodafone verkauft ab sofort das Nexus S

Die Überraschung ist gelungen. Das Nexus S gibt es ab sofort bei Vodafone für schlappe 550 Euro. Eigentlich wollte O2 zuerst das Google Flaggschiff im Regal stehen haben. Doch Vodafone hat nun den ersten Schritt gewagt, gibt somit auch den Ton und Preis an. O2 will schnell nachziehen und dabei sogar günstiger sein.

Die Meldung hat es wirklich in sich. So zeigt sie doch den Druck, dem die Unternehmen ausgesetzt sind. Wer zuerst handelt, hat meist auch den größeren Erfolg. Nachzügler zu sein, ist mit Verlieren gleichzusetzen. Was ist passiert? Das Nexus S von Google war bei Vodafone erst für den April geplant. Nun preschen die Briten vor und verkaufen das Smartphone vor O2. Ohne Vertrag soll das Gerät knapp 550 Euro kosten. Das gab nun das Unternehmen bekannt.

Günstiger bei O2

Die Antwort von O2 ließ nicht lange auf sich warten. So präsentierte O2 ebenfalls einen Starttermin in diesem Monat; ein genaues Datum konnte das Unternehmen aber dann doch noch nicht nennen. Vielleicht war die Überraschung zu groß? Zumindest will man das Nexus S für 529 Euro anbieten - 20 Euro günstiger, als bei der Konkurrenz. Auf den Seiten von O2 ist bereits von möglichen Ratenzahlungen die Rede. Dieses Modell hatte zuvor schon bei anderen Geräten, beispielsweise beim iPhone 4 von Apple, für regen Absatz gesorgt.

Im Netz bis zu 50 Euro sparen

Wer noch etwas warten kann, sollte auf das Internet setzen. Denn beim Versandhaus Amazon kostet das Handy noch weniger. Für zirka 499 Euro soll es versandfertig sein - inklusive Versandkosten. Aber auch dort kann das Smartphone schon jetzt gekauft werden. Heute bestellt, würde es innerhalb von zwei Tagen zu Hause vor der Tür stehen - die Preise dafür dürften alle im selben Rahmen liegen.

Das Nexus S selbst gilt als eines der schnellsten Geräte, die es zurzeit auf dem Markt gibt. Es hat einen 16 Gigabyte Flashspeicher, nutzt das Android 2.3 und hat einen Bildschirm mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Leider müssen die Anwender, wie schon bei anderen Flaggschiffen, auf ein AMOLED-Display verzichten.