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Bilder sagen mehr als 1000 Worte - und Videos sind noch anschaulicher

Man sagt, ein Bild sage mehr als 1000 Worte. Aber wie ist das mit Videos? Immerhin gibt es da 30 oder gar 60 Stück - pro Sekunde. Nicht umsonst erfreuen sich Video-Portale wachsender Beliebtheit. Aber gerade im professionellen Umfeld sind gerade diese gerne mal belächelt.

Selbst ist der Webmaster

Klar: Ein Video auf YouTube hochzuladen ist einfach, geht schnell und man kann noch „Laufkundschaft“ abholen – der YouTube-Algorithmus kümmert sich darum, dass Nutzer das Video zu sehen bekommen, die vielleicht noch gar nicht wussten, dass es sie interessieren könnte. Aber wie das so häufig der Fall ist: YouTube hat immer so ein „G’schmäckle“ und wird deshalb vor allem in Unternehmen für die eigene Webseite möglichst vermieden. In dem Fall bleibt nur eine Lösung: Alles selber machen. Selber hosten. Selbst einbinden. Einen eigenen Player finden. Geht das nicht einfacher?

Wix hat eine Lösung

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder man lädt die Videos direkt in die Cloud von Wix hoch oder man bindet sie aus YouTube, Vimeo oder Facebook ein. Um die Einbindung im Browser kümmert sich dasselbe System, mit dem sich auch die Website erstellen lässt. Das bedeutet: Als Webmaster muss man sich nicht darum kümmern, die Videos an das Design anzupassen, das geschieht automatisch. Auch die Skalierung für verschiedene Auflösungen, z.B. aufs Smartphone, geschieht bei Bedarf von alleine. Die App ermöglicht so den Videostream in bestmöglicher Qualität – dank moderner Codecs sollte auch das ungeliebte Problem des Pufferns der Vergangenheit angehören. Adaptive Bitrate heißt das Zauberwort – je nach verfügbarer Bandbreite wird die übertragene Bitrate angepasst. Das wirkt sich natürlich auf die Bildqualität aus, aber bei hinreichend schneller Leitung ist die Qualität wie in der Quelle.

Der Homepage-Baukasten Wix hat für genau dieses Problem eine Lösung. Mit Wix Video lassen sich Videos professionell auf der eigenen Webseite einbinden. Das Tool, das in Form einer App im App-Market des Anbieters zur Verfügung steht, kann mit einem Klick auf die eigene Seite eingebunden werden und danach Videos professionell und dennoch einfach zugänglich machen.

Darüber hinaus bietet Wix Video noch weiterführende Features, die sich im professionellen Umfeld bemerkbar machen. Man kann Videos verkaufen, ausleihen und abonnieren lassen – es muss also nicht alles kostenlos angeboten werden. Auf eine Provision verzichtet der Anbieter dabei sogar. Und wenn man YouTube- oder Facebook-Videos einbinden möchte, bleiben sogar spezielle Features wie Live-Streaming oder 360-Grad-Ansichten erhalten. Im kostenlosen Basispaket werden dafür die meisten Features angeboten – der kostenpflichte Premium-Zugang erlaubt zusätzlichen Speicherplatz und den Verkauf von Fan-Artikeln.

Videos sind anschaulich

Aber warum sind Videos überhaupt so beliebt? Dafür gibt es drei wichtige Faktoren. Einerseits bekommt man gerne etwas gezeigt. Auf die Weise können auch kompliziertere Sachverhalte anschaulich dargestellt werden. Man fühlt sich, als wäre man vor Ort, ist dabei aber ganz bequem auf der Couch – oder im Urlaub. Andererseits ist es mittlerweile sehr günstig geworden, Videos in hoher Qualität anzufertigen. So gut wie alle modernen Smartphones können inzwischen HD-Videos aufnehmen und mit denen kann man schon etwas anfangen. Die Flaggschiffe sind sogar in der Lage 4K-Videos, zum Teil auch mit 60 Bildern pro Sekunde, zu drehen. Das sind Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch mehrere tausend Euro an Technik gekostet hätten.

Zuletzt kommt dem Video-Hype natürlich zu Gute, dass das Internet entsprechend schnell und die Zugänge relativ günstig sind. Das Angebot an hochwertigen Videos bringt nichts, wenn die Zielgruppe aufgrund technischer Limitierungen nicht in der Lage ist, sie anzuschauen. Full-HD-Videos in guter Qualität benötigen beispielsweise 6 Mbit/s – und das ist heutzutage schon der Inbegriff eines langsamen Internets, gerade, weil auch der Mobilfunk (selbst mit UMTS) schon wesentlich schneller ist. Übrigens sollte man darauf achten, den Codec H.264 oder H.265 einzusetzen, da die meisten Smartphones, Tablets und Grafikkarten ihn dekodieren können – das schont den Akku.

Sehen und verstehen

Der Pluspunkt von Videos ist, dass jemand, der sich mit der Materie auskennt, zeigt, wie etwas geht oder wie eine geeignete Vorgehensweise ist. Es ist darüber hinaus angenehmer, etwas erzählt zu bekommen, als dieselben Informationen selbst zu lesen. Nicht zuletzt sind Fotos wenig dynamisch – ein Video bietet die Möglichkeit, einen Gegenstand von allen Seiten zu zeigen, sodass die Chance deutlich höher ist, dass das, was den Nutzer konkret interessiert, auch tatsächlich zu sehen ist.

Videos sind also für viele Webseiten eine optimale Ergänzung. Denn nicht selten sind die Sachverhalte etwas komplizierter oder man möchte ein Produkt vorstellen. Auf Fotos und mit Text können auch schnell Informationen verzerrt werden, da oftmals der Größenvergleich fehlt. In Videos hingegen gibt es diesen in der Regel, wenn der Moderator das Produkt in den Händen hält.

Nicht zuletzt lassen sich Videos in sozialen Netzwerken besser teilen als zum Beispiel Text. Psychologisch muss man nicht unbedingt davon ausgehen, dass die eigenen Freunde einen Text, gerade wenn er länger ist, bis zu Ende lesen. Ein Video hingegen schaut man sich in einer freien Minute durchaus einmal an – warum auch nicht, man muss ja auch mal abschalten.

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