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Bluetooth-Tracker – für wen lohnt sich die Anschaffung?

In der Welt der Technik gibt es mittlerweile unzählige Gadgets. Manche von ihnen sind ihr Geld einfach nicht wert, andere wiederum können eine echte Hilfe im Alltag sein. Zu den interessantesten Gadgets zählen Bluetooth-Tracker, vor allem, wenn man öfters mal Dinge (wie den Schlüssel oder das Portemonnaie) verlegt. Doch wie genau funktionieren die Dinger eigentlich und für wen würde sich eine Anschaffung lohnen?

So arbeitet ein Bluetooth-Tracker

Das Prinzip hinter der Thematik funktioniert folgendermaßen: Wenn man einen Bluetooth-Tracker bestellt, dann bekommt man neben dem Tracker selbst auch einen Hinweis zum Download einer passenden App. Ist die Installation und die Einrichtung auf dem Smartphone abgeschlossen, dann stehen das Handy und der Tracker via Bluetooth in Verbindung und kommunizieren miteinander. Rüstet man nun zum Beispiel seine Brieftasche mit einem Tracker aus und verlegt diese, dann holt man einfach sein Smartphone aus der Hosentasche, startet die App und lässt sich den momentanen Standort der Brieftasche anzeigen. So zumindest die Theorie, doch keine Sorge, nun kommen wird zu den Vor- und Nachteilen und warum ein Bluetooth-Tracker nicht automatisch empfohlen werden kann.

Das sind die Vor- und Nachteile

Die Tracker spielen ihre Stärke dann aus, wenn man Gegenstände nicht verliert, sondern sie nur verlegt (der Grund ist im nächsten Absatz bei den Nachteilen zu finden). Außerdem gibt es viele verschiedene Formen davon, sodass auch der Schlüsselanhänger damit bestückt werden kann. Wer außerdem zu einem Modell mit wechselbarer Batterie greift, der hat für sehr lange Zeit etwas davon. Positiv ist außerdem, dass viele auch in umgekehrter Reihenfolge arbeiten. Das heißt, man kann mit dem Tracker in der Brieftasche das Smartphone finden, da es bei entsprechender Aktivierung einen Ton von sich gibt.

Der größte Nachteil wiederum ist, dass eine Anzeige des „echten“ Standorts vom Gegenstand nur dann erfolgt, wenn die maximale Bluetooth-Reichweite zwischen Handy und Tracker nicht überschritten wird (je nach Modell unterschiedlich, es können zum Beispiel 30 Meter sein). Ist es der Fall, dann sieht man zwar immer noch die letzte Position, doch live ist es dann eben nicht mehr. Das führt auch direkt zu einer weiteren Schwäche, denn aufgrund dieser Tatsache eignet sich ein Bluetooth-Tracker nicht als Diebstahlschutz. Greift man außerdem zu einem Modell mit fest verbauter Batterie, dann muss immer der ganze Tracker ausgetauscht werden.

Vor dem Kauf vergleichen

Bevor man sich für einen Bluetooth-Tracker entscheidet, sollte man mehrere Modelle miteinander vergleichen. Es gibt nämlich durchaus größere Unterschiede, da unter anderem nicht jeder Tracker wasserdicht ist und sich die Laufzeit stark variieren kann.

Fazit

Bluetooth-Tracker sind eine feine Sache, wenn man mehrmals am Tag seine Schlüssel oder seine Geldbörse suchen muss. Meistens liegen die Gegenstände nämlich in unmittelbarer Nähe, allerdings kann man sie eben nicht direkt sehen. In so einer Situation lässt sich dank der Tracker durchaus Zeit sparen und man kann über eine Anschaffung nachdenken. Wer seine Gegenstände jedoch vor Diebstahl oder Verlust schützen will, der ist mit einem Bluetooth-Tracker schnell auf dem Holzweg. Diebe suchen nämlich bei Erfolg schnell die Flucht, sodass die App nicht mehr als den zuletzt aktiven Standort anzeigen wird. Und das bringt einem im Ernstfall– ganz überraschend – keinen Schritt weiter. Für diesen Einsatzzweck sind die Tracker also eindeutig nicht zu empfehlen.