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Convertible-Notebook – wann lohnt sich so ein Verwandlungskünstler?

Die Welt der Technik steht niemals still. Diese Tatsache zeigt sich zum Beispiel an den sogenannten Convertible-Notebooks, die sich in letzter Zeit einen Namen gemacht haben. In diesem Ratgeber geht es aber nicht nur um eine kurze Erklärung der Geräte, sondern vor allem um dessen optimalen Einsatzzweck. Auch wenn die Hersteller viele Sachen schönreden, auch Convertible-Notebooks haben Vor- und Nachteile.

Das steckt dahinter

Im Grunde genommen ist die Idee dahinter schnell erklärt: Es handelt sich um Geräte, die eine Mischung aus Notebook und Tablet darstellen. Sie können also auf beide Weise verwendet werden. Das Prinzip wird jedoch auf zwei verschiedene Wege gelöst, denn während manche Modelle über ein abnehmbares Display verfügen, lässt sich bei den anderen der Bildschirm um 360 Grad nach hinten klappen (es liegt demnach auf der Unterseite der Tastatur auf).

Der Vorteil bei der ersten Methode ist (abnehmbares Display), dass man unterwegs ein „richtiges“ Tablet hat, das Gewicht im Rahmen bleibt und zu Hause mit nur einem Klick ein vollwertiges Notebook entsteht. Ein Nachteil ist, dass die Tastatur in einem unerwarteten Moment nicht dabei ist.

Der zweite Lösungsweg (klappbares Display) hat den Vorteil, dass der Neigungswinkel als Ständer verwendet werden kann. Somit steht das Gerät von ganz alleine und in einem optimalen Winkel für Filme und Videos. Ein Nachteil ist wiederum das höhere Gewicht, da die Tastatur immer mit dabei ist.

Vielseitig einsetzbar

Die Frage nach dem idealen Einsatzzweck lässt sich am besten so beantworten. Wem eine Entscheidung zwischen Laptop und Tablet schwerfällt, der sollte die Convertible-Notebooks genauer unter die Lupe nehmen. Die umklappbaren Modelle erinnern besonders stark an einen Laptop und lassen sich auch genau so bedienen. Die abnehmbaren Modelle sind hingegen noch stärker auf den mobilen Einsatz ausgelegt und somit noch besser als mobiler Begleiter.

Convertible-Notebooks lohnen sich also dann, wenn man auf der Suche nach einem besonders mobilen Begleiter ist und die Vorzüge eines Laptops beziehungsweise Tablets gleichzeitig genießen möchte. Als echte Gaming-Maschinen kann man sie hingegen nicht bezeichnen und sollten für diesen Zweck auch nicht gekauft werden.

Der Touchscreen

Eine Besonderheit von Convertible-Notebooks darf man natürlich nicht vergessen, sie verfügen über einen Touchscreen. Dieser ist notwendig, um die Aufgabe als Tablet erfüllen zu können. Im Laptop-Modus wird man wahrscheinlich eher weniger darauf zurückgreifen, doch trotzdem wird wohl niemand undankbar für dessen Integration sein. Je nach Gerät funktioniert dieser unterschiedlich präzise, somit sollte man sich vor dem Kauf näher mit diesem Thema beschäftigen.

Die Leistung

Auch wenn Convertible-Notebooks nicht für grafikaufwendige Spiele ausgelegt sind, je nach Budget reicht die Performance locker für alle täglichen Herausforderungen aus. Egal ob Auflösung, Prozessor, Arbeitsspeicher oder Festplatte, man muss sich nicht zwingend mit günstiger Hardware abfinden. Einschränkungen gibt es nur bei den Erweiterungsmöglichkeiten, so lässt sich beispielsweise nicht immer automatisch die Festplatte austauschen oder der RAM aufrüsten. Diese Thematik gilt es ebenfalls vor dem Kauf zu überprüfen, um später nicht enttäuscht zu werden.

Ein paar Beispielmodelle

Zu guter Letzt dürfen auch ein paar Beispielmodelle nicht fehlen. Allen voran ist das Microsoft Surface Book zu nennen, weitere Kandidaten wären das Asus VivoBook Flip 15, das HP Spectre 13 X360 und das Asus Transformer Mini. Die Geräte unterscheiden sich unter anderem beim Preis, beim Aussehen und bei der Ausstattung.