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Einbruchschutz im Sommer: Das Haus auf smarte Art sichern

Vor allem in der Sommerurlaubszeit haben Einbrüche Hochsaison. Mit Smart Home Technik kann Einbruchschutz im Sommer einfacher gestaltet werden.

Sommerurlaub: Einbruchschutz mit Smart Home

Der Urlaub ist gebucht, die Vorfreude riesengroß. Doch tief im Hinterkopf gibt es diese Stimme, die hofft, dass auch dieses Jahr bei der Rückkehr keine böse Überraschung wegen eines Einbruchs droht. Also schnell die Nachbarn informieren, mal ein Auge aufs Haus zu haben. Und zur Sicherheit noch Steckdosen-Zeitschaltuhren programmieren, damit das Licht zu festgelegten Zeiten an- und ausgeschaltet wird. So sahen die Sommerurlaubsvorbereitungen vor einigen Jahren in der Regel aus. Heute kann moderne Smart Home Technik zum sinnvollen Einbrecherschreck werden. Von diversen Herstellern erhält man aufeinander abgestimmte Komponenten oder ganze Sicherheit Startpakete, die quasi aus der Box heraus funktionieren und miteinander arbeiten.


Per App fürs Smartphone erhält man bei aktiver Onlineverbindung ein Live-Bild der Überwachungskamera, ganz gleich, wo man sich im Urlaub befindet.

Das Beste: bei praktisch allen Überwachungskamera-Modellen kann man sich aus dem Urlaub per Smartphone-App das Live-Bild der Kamera ansehen, oder wird direkt weltweit per Benachrichtigung aufs Smartphone informiert, wenn eine der Smart Home Komponenten Alarm schlägt. Und Alarm schlagen ist durchaus wörtlich gemeint. Im Smart Home Bereich gibt es die Möglichkeit, mehrere Komponenten miteinander im Team arbeiten zu lassen: die Überwachungskamera nimmt erst ein Video des potenziellen Einbrechers auf und schickt es per Internet auf das Smartphone des Hausbesitzers. Macht sich der Einbrecher am Fenster oder der Tür zu schaffen, löst der dort angebrachte Sensor eine Mitteilung aus, die ebenfalls in Echtzeit auf das Smartphone geschickt wird. Und zusätzlich sagt der Sensor der Smart Home Zentrale, dass die verbaute Alarmsirene ausgelöst werden soll, um den Einbrecher in die Flucht zu schlagen.

Einbruchschutz per Überwachungskamera

Einbrecher müssen immer erst einmal ans Haus herankommen. Zumeist kommen sie durch den Garten oder einen dunklen Seitenweg. Um diese Gefahrenbereiche abzusichern, empfiehlt sich die Installation einer Überwachungskamera, auch IP-Camera oder Sicherheitskamera genannt. In diesem Smart Home Bereich gibt es die wohl größte Auswahl an Geräten von bekannten und auch unbekannten, innovativen Herstellern. Die Modellvielfalt ist immens: da gibt es kleine, eher unscheinbare Überwachungskameras, die versteckt montiert werden können und durch einen integrierten Akku auch den Urlaub über ohne Stromzufuhr funktionieren. Es gibt Modelle mit integrierter Beleuchtung, die gleichzeitig die Außenleuchte mit Bewegungsmelder ersetzen können. Auch kleine, beinahe unsichtbar in Leuchtmitteln versteckte Überwachungskameras für handelsübliche Fassungen können in Lampen eingeschraubt werden.


Diese Überwachungskamera mit Bewegungserkennung, Flutlichtfunktion, integrierter Alarmanlage und Gegensprechfunktion bietet alles in einem Gerät.

Smarte Türschlösser mit eingebauter Kamera erlauben – wie auch einige Überwachungskameras – durch Zwei-Wege-Audio mit Mikrofon und Lautsprecher das Sprechen mit der Person, die vor der Haustür steht. Intelligente Überwachungskameras können bereits beim Erkennen einer Bewegung zwischen Tieren, Menschen und Fahrzeugen unterscheiden, andere bieten vom Nutzer definierte Bereiche zum Überwachen, um etwa nicht auf das Nachbargrundstück ausgerichtet zu sein. Nutzer einer Smart Home Überwachungskameras sollten sich also unbedingt darüber informieren, was aus rechtlicher Sicht zu beachten ist. Und so gut wie jede Überwachungskamera bietet eine Nachtsichtfunktion, auch wenn mittlerweile viele Einbrüche tagsüber verübt werden. Welche Überwachungskamera für den eigenen Bedarf geeignet ist, kann man ganz leicht herausfinden, wenn man sich gezielt ein paar konkrete Fragen stellt.


Smart Home Sensoren für Türen und Fenster reagieren auf Öffnen und Schließen mit einer Meldung auf das Smartphone.

Einbruchschutz mit intelligenten Sensoren an Türen und Fenstern

Ist der Einbrecher erst einmal an Fenster oder Tür gelangt, hört der Einbruchschutz mit Smart Home nicht auf. Jetzt kommen intelligente Sensoren ins Spiel. Diese werden von innen an die Fenster und Türen geklebt oder geschraubt und reagieren auf das Öffnen. Wird ein geschlossenes Fenster oder eine Tür geöffnet, erhält man eine Benachrichtigung auf das Smartphone, gleichzeitig kann die Smart Home Zentrale eine im Haus angebrachte laute Sirene aktivieren. Und auch die Funktion der alten Zeitschalt-Steckdose kann mit Smart Home neu entdeckt werden: intelligente Steckdosen messen nicht nur den Stromverbrauch des dort angeschlossenen Gerätes, sondern können über vorher in einer App festgelegte Zeiten oder aus dem Urlaub live per Smartphone eingeschaltet oder ausgeschaltet werden. Im Zusammenhang mit intelligenten Sensoren ergeben sich außerdem praktische Möglichkeiten zur Anwesenheitssimulation während des Sommerurlaubs.

Zum Schluss darf das nicht unerwähnt bleiben: ohne Smartphone und die zu den Smart Home Geräten passende App macht Smart Home nur halb so viel Spaß bzw. funktioniert eventuell nicht. Einige Smart Home Überwachungskameras funktionieren nur hundertprozentig mit einem zusätzlichen, kostenpflichtigen Abo. Das Angebot im Bereich Smart Home Sicherheit ist groß. Wer sich also ausgiebig informiert, findet in jedem Fall die passende Lösung für seine Bedürfnisse.

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