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Notebook mit Kleinkredit finanzieren: Darauf gilt es zu achten

Neue, leistungsstarke Notebooks sind sehr teuer. Viele Verbraucher greifen daher auf gebrauchte Modelle zurück oder sparen lange dafür. Eine Möglichkeit, sich ein neues Gerät auch ohne Rücklagen zu leisten, ist mit einem Kleinkredit. Die Darlehensnehmer können ihr Notebook sofort nutzen und zahlen den Kredit in überschaubaren Raten zurück. Im Folgenden zeigen wir, was es bei der Finanzierung eines Notebooks alles zu beachten gilt.

Den passenden Kredit wählen

Für die Finanzierung eines geeigneten Notebooks ist ein Kleinkredit eine gute Wahl. Dabei handelt es sich um ein Darlehen, das bis zu einer Summe von 10.000 Euro vergeben wird. Die Kreditnehmer zahlen den Darlehensbetrag inklusive Zinsen in monatlichen Raten ab. Im Regelfall bleibt am Ende der Vertragslaufzeit keine Restschuld offen.

Kleinkredite werden von nahezu jeder Bank vergeben. Am günstigsten sind meist Onlinebanken, da diese kein Filialnetz unterhalten müssen. Verbraucher können im Internet günstig und unkompliziert ein Darlehen beantragen.

Die Finanzierungssumme ermitteln

Ein Kleinkredit unterliegt keiner Zweckbindung, weshalb das Geld grundsätzlich für alle Belangen eingesetzt werden kann. Dennoch sollten Verbraucher den Finanzierungsbedarf nicht unnötig erhöhen, da dies mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Die Kreditsumme sollte den Kaufpreis des Notebooks, sowie alle damit verbundenen und notwendigen Kosten abzüglich Eigenkapital einschließen. Ein Beispiel:

Kaufpreis Notebook: 1.200 Euro

Kaufpreis benötigte Software: 110 Euro

Versand: 20 Euro

Rücklagen: 200 Euro

Damit beträgt die notwendige Finanzierungssumme 1.130 Euro.

Laufzeit und Rate bestimmen

Die Laufzeit ist ausschlaggebend für die Höhe der Rate. Umso länger die Rückzahlung angesetzt wird, desto niedriger fällt die monatliche Belastung aus. Doch mit einer langen Laufzeit steigen auch die Gesamtkosten für den Kredit. Daher sollte die Rückzahlungsdauer nicht unnötig lange andauern.

Zur Bestimmung der Laufzeit ist wichtig zu wissen, welche monatliche Belastung finanziell möglich ist. Dafür werden alle Einnahmen (Lohn, Miet- und Pachteinnahmen) von den Fixkosten (Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Abonnements) abgezogen. Zu berücksichtigen sind auch die Lebenshaltungskosten für Nahrung und Unternehmungen. Der übrig gebliebene Betrag stellt die maximale Monatsrate dar. Ein Beispiel:

Benötigt wird eine Kreditsumme von 1.130 Euro. Der Zinssatz beträgt 5,5 Prozent.

  • Gesamtaufwand und Monatsrate bei zwei Jahren Laufzeit: 1.195,87 Euro gesamt / 49,83 Euro Monatsrate
  • Gesamtaufwand und Monatsrate bei fünf Jahren Laufzeit: 1.295,06 Euro gesamt / 21,58 Euro Monatsrate

Dieses Beispiel zeigt, dass bei einer langen Rückzahlungsperiode die monatliche Belastung um mehr als die Hälfte sinkt. Allerdings sind die Kosten für den Kredit deutlich höher, als bei einer kurzen Laufzeit.

Vertragsbedingungen beachten

Kreditgeber unterscheiden sich maßgeblich in ihren Vertragsbedingungen. Ein wesentlicher Unterschied ist die Höhe des Zinssatzes, der die mit dem Darlehen verbundenen Kosten beziffert. Verbraucher sollten nicht den Sollzins, sondern den effektiven Jahreszins berücksichtigen, da dieser alle Gebühren berücksichtigt. Vorsicht ist hier bei einer Null-Prozent-Finanzierung geboten. Mehr dazu ist beim Verbraucherschutz zu finden.

Manche Anbieter halten weitere Konditionen in ihren Verträgen fest, die für die Kreditnehmer von Vorteil sind. Kostenlose Sondertilgungen ermöglichen es, zusätzliche Zahlungen für eine schnellere Tilgung zu leisten. Auf diese Weise lassen sich die Laufzeit und damit auch die Kreditkosten verringern.

Nützlich ist zudem die Option, die Ratenzahlung vorübergehend ohne Mehrkosten auszusetzen. Bei finanziellen Engpässen kann der Kreditnehmer so die monatliche Zahlung für einen bestimmten Zeitraum unterbrechen. Die entfallenen Zahlungsmonate werden dem regulären Ende der Laufzeit angerechnet.