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Samsung verteilt Android 9 für's Galaxy S9 (Plus)

Android 9 Pie aus dem Hause Google ist natürlich schon seit längerer Zeit fertig, in den Genuss eines frühzeitigen Updates kommen aber nur die eigenen Geräte in Form der Pixel-Smartphones. Nur wenige andere Hersteller nutzen auch genau diese Version, in der Regel kommen nämlich eigene Benutzeroberflächen zum Einsatz. Der Unterbau ist aber natürlich gleich, aufgrund der zum Teil stark veränderten Oberfläche erkannt man das jedoch nicht immer sofort. Auch Samsung gehört dazu, sie haben ihr Design bis zuletzt unter dem Namen „Samsung Experience“ verpackt. Mit Android 9 ändert sich das, dann nämlich wird sie zur „One UI“.

Die ersten Galaxy-Geräte mit Android 9 und „One UI“ sind das Galaxy S9 und dessen größere Plus-Ausgabe. Offiziell sprach der Konzern von einem Release im Jänner 2019, doch stattdessen bereitete man seinen Nutzern ein Weihnachtsgeschenk. Kurz nach Heiligabend vermeldeten die ersten Besitzer der Geräte die Verfügbarkeit der neuen Version, genauer gesagt kamen diese aus Deutschland und der Schweiz. Schnell war klar, dass der Konzern Android 9 in Europa für die beiden Smartphone losgelassen hat. Doch was ändert sich dadurch?

Die neue Oberfläche „One UI“

Die für den Nutzer größte Änderung ist natürlich das Erscheinungsbild. Samsung hat mit dem Wechsel der Oberfläche größere Umbauten vorgenommen, die sich zum Beispiel in neuen Icons zeigen. Aber nicht nur die Symbole sehen anders aus, denn der Konzern hat One UI bereits zuvor auf der eigenen Entwicklerkonferenz (San Francisco) vorgestellt. Dabei wurde sehr schnell deutlich, dass man sich der Problematik mit den großen Bildschirmen angenommen hat. Eine Bedienung mit einer Hand ist fast nicht mehr möglich, deshalb hat Samsung den Bildschirm neu strukturiert und wichtige Schaltflächen in einer App nach unten versetzt. Aber auch in den Einstellungen ist das Konzept deutlich zu sehen, so reihen sich die verschiedenen Buttons erst weiter unten auf, ganz oben findet man groß „Einstellungen“ geschrieben. Der Aufbau in Blöcken findet ebenfalls Anklang, es sieht aufgeräumter aus.

Zu erwähnen ist auch der Nachtmodus, der dem Design ein dunkles Aussehen verpasst. Vor allem die Augen profitieren davon. Anders sieht auch der Taskmanager aus, denn statt der 3D-Ansicht ordnen sich die Fenster nun horizontal an.

Auch die Gestensteuerung ist mit dabei

Zu den interessantesten Neuerungen von Android 9 zählt die Gestensteuerung. Samsung scheint auch dieser Meinung zu sein, denn sie haben diese ebenfalls integriert. Das Prinzip ist sehr einfach, denn man kann die drei Tasten am unteren Rand ausblenden. Sie sind dann zwar nicht mehr sichtbar, aber trotzdem noch da. Betätigt werden sie mit einem kurzen Wisch nach oben, die Position bleibt dabei gleich. Ist man beispielsweise in einer App und möchte auf den Homescreen zurück, dann wischt man mit seinem Finger einfach am unteren Bildschirmrand in der Mitte nach oben. Führt man die Geste etwas weiter links aus, dann ruft man den neuen Taskmanager hervor (und ganz rechts natürlich „Zurück“). Wer damit nicht zurechtkommt, der kann sich die On-Screen-Tasten jederzeit wieder einblenden lassen.

Andere Galaxy-Modelle folgen

Natürlich werden auch noch weitere Galaxy-Smartphones das Update auf Android 9 inklusive der neuen Oberfläche One UI erhalten. Offiziellen Angaben zufolge ist im Februar 2019 das Galaxy Note 9 dran, einen Monat später dürfen sich das Note 8, das Galaxy S8 und das Galaxy S8 Plus über die Aktualisierung freuen.

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