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Sicherheit in der Online-Bezahlung: Darauf achten die Deutschen

Online-Shopping ist beliebter denn je und immer mehr Menschen zahlen mit dem Smartphone im Internet. Allerdings gibt es auch Technologien, denen zahlreiche Kunden skeptisch gegenübertreten. Wirft man einen Blick auf den von paysafe durchgeführten Vergleich im internationalen Raum, so haben wir Deutschen das größte Bedürfnis in puncto Sicherheit.

1. Der stationäre Handel wird überholt

Laut der aktuellen Paysafe-Studie kauft mehr als die Hälfte der Deutschen lieber online statt im stationären Geschäft ein. Immerhin 58 Prozent. Ebenfalls etwas mehr als die Hälfte der Befragten haben zudem angegeben, dass sie inzwischen sogar öfter online einkaufen, als es noch vor einem Jahr der Fall war. In anderen Ländern ist ein ähnlicher Verlauf zu erkennen. So sind es in Großbritannien sogar 68 Prozent der Bevölkerung, die lieber online einkaufen.

2. Onlineshopping ohne Risiko

Lediglich 28 Prozent der Deutschen, also knapp ein Viertel nimmt beim Online-Einkauf ein gewisses unvermeidbares Risiko in Kauf. Und so sieht es auch in Österreich aus, wo es 26 Prozent der Online-Shopper betrifft. Ein deutlicher Unterschied zeichnet sich zwischen Großbritannien (65 Prozent) und den USA (70 Prozent) ab.

3. Die Zahlung per Rechnung bleibt beliebt

29 Prozent der Deutschen, also jeder dritte Befragte gab sogar an, mindestens einen Online-Einkauf per Rechnung zu bezahlen. Und dies nicht grundlos, denn immerhin 49 Prozent der Deutschen finden die Form der Bezahlung sicher. Und 29 Prozent gaben zudem an, dass sich die Zahl der Rechnungskäufe als besonders bequem gestaltet. Der internationale Vergleich zeigt, dass da nur noch unsere Nachbarn, die Österreicher mithalten können. Denn im Vormonat waren sogar 28 Prozent ambitioniert einen Online-Einkauf per Rechnung zu bezahlen.

4. Ratenzahlung beim Großeinkauf

Geht es um den Kauf auf Raten, bezieht sich der Hauptgrund auf eine größere Anschaffung, welche nicht in einer Summe gezahlt werden kann. Das betrifft etwa 16 Prozent der Deutschen. Weitere 9 Prozent sehen darin außerdem den Vorteil, die Kosten besser verteilen zu können, beziehungsweise den eigenen Cash-Flow im Blick zu haben und diesen optimal zu kontrollieren.

5. Kontaktloses Bezahlen

32 Prozent der Österreicher und 54 Prozent der Briten gaben in der Studie an, dass sie im Vormonat am PoS, also kontaktlos bezahlt haben. Das betrifft beispielsweise die Kartenzahlung ohne Kontakt. Die Deutschen hielten sich mit der kontaktlosen Zahlung mit 9 Prozent im Vormonat zurück. Dies ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass 59 Prozent der Deutschen beim kontaktlosen Bezahlen ein höheres Sicherheitsrisiko befürchten.

6. Weniger Bargeld

Geht es um den durchschnittlichen Geldbetrag, welchen der Deutsche in bar dabeihat, so beläuft sich dieser auf 50 EUR. Diese Summe nimmt allerdings Jahr für Jahr kontinuierlich ab. So haben hierzulande 38 Prozent angegeben, dass weniger Bargeld mitgeführt wird, als es noch vor einem Jahr der Fall war. Dennoch legen wir Deutschen ein Verhalten an den Tag, in regelmäßigen Abständen einen Geldautomaten aufzusuchen. In der Studie haben 88 Prozent angegeben, im Vormonat Geld vom Automaten abgehoben zu haben. Und jeder zweite hat sich dabei für die Cashback-Auszahlung beim Einkauf entschieden

7. Smartphone-Nutzung

Das Online-Shopping wandert immer öfter vom Desktop auf die Smartphones dieser Welt. Weltweit sind es 53 Prozent, die sich dabei wohlfühlen ihre Bestellungen online aufzugeben. In Großbritannien sind es 69 Prozent, also mehr als zwei Drittel, welche das Smartphone zum Online-Shopping nutzen. Hierzulande sind es dagegen nur 41 Prozent.

8. Mobile Wallets haben sich noch nicht etabliert

Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass lediglich 38 Prozent der in Deutschland befragten Personen schon einmal mit dem Smartphone eingekauft und auch bezahlt haben. Und etwa 91 Prozent der Deutschen besitzen ein Smartphone. Zwar ist die Bereitschaft mit dem Smartphone zu zahlen, mit 56 Prozent größer, jedoch haben alle Befragten weltweit angegeben, dass die Angst besteht, das Smartphone könnte gestohlen werden. Jedoch haben sich fast ebenso viele Besitzer eines Smartphones mit der mobilen Bezahlung befasst.