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Smart Home: Grundlagen, Beispiele und Funktionsweise erklärt

Moderne Technologien helfen auch in den eigenen vier Wänden aus. Dieses Prinzip nennt sich Smart Home und wir fassen die Basics zum Thema zusammen.

Diese Bereiche umfasst das Smart Home

Laut Definition und Namen ist ein Smart Home nichts anderes als ein intelligentes Zuhause. Möglich ist dies durch die Installation spezialisierter Hardware, deren Steuerung anschließend über eine zentrale Schnittstelle möglich ist. Die Verbreitung ist in den letzten Jahren stark gestiegen, zahlreiche Häuser und Wohnungen in Deutschland besitzen zumindest einzelne smarte Komponenten.

Denn alle erdenklichen häuslichen Einsatzbereiche werden abgedeckt. Dazu einige bekannte Beispiele:

  • Energiemanagement: Heizkörper und Jalousien lassen sich auf automatische Zyklen einstellen, was den Verbrauch optimiert.
  • Kochen: Selbst vernetzte Küchengeräte mit Smart-Home-Funktionen existieren inzwischen.
  • Sicherheit: Smarte Alarmsysteme und Überwachungskameras erhöhen die Sicherheit bei gleichzeitig geringerer Fehlerquote.
  • Kommunikation: Telefonie per VoIP ist ein typischer Smart-Home-Trend, der die Flexibilität in der Kommunikation erhöht.
  • Home Entertainment: Endgeräte wie Computer, Fernseher, Tablets, Küchenradios und Smartphones lassen sich einfach miteinander verbinden, um Medien und andere Inhalte miteinander zu teilen.

Die Steuerung all dieser Funktionen erfolgt per App, entsprechende Lösungen gibt es von vielen Anbietern. Das Smartphone wird damit zum zentralen Bedienelement mit Zugriff auf alle Geräte. Die Abstimmung aller Elemente über eine Schnittstelle ist eine Kernfunktion des Systems, da sie erst den hohen Effizienzgrad ermöglicht, der das Smart Home auch finanziell zur lukrativen Option macht.

Ist das Smart Home einsteigerfreundlich?

Diese Komplexität führt bei potenziellen Nutzern zu einer anderen Frage: Wie kompliziert ist ein solches System in der Praxis? Die Antwort ist klar: Heutige Smart-Home-Systeme sind so benutzerfreundlich, dass die meisten Anwender problemlos die Installation selbst vornehmen können. Dieser Punkt ist ein wichtiges Verkaufsargument und hat entscheidend zur Popularität beigetragen: Kostspielige Installationsdienstleistungen sind nämlich nicht die Regel, sondern nur eine Option auf Wunsch.

Die technischen Hürden sind folglich geringer denn je. Zusammen mit sinkenden Preisen als Resultat des Wettbewerbsdrucks ist der Einstieg schnell getan: Dabei bietet es sich an, zunächst auf einen Anbieter zu setzen, da Kompatibilität und Abstimmung bei verwandten Produkten garantiert sind. Später sind weitere Schritte jederzeit möglich: Die meisten Smart-Home-Lösungen setzen nicht ausschließlich auf geschlossene Ökosysteme, sie können also beliebig erweitert werden. Dennoch gibt es auch hierbei Grenzen: So sollten Interessenten die Produktinformationen vor dem Kauf genau studieren, da nicht alle Geräte miteinander verträglich sind. Diese Einschränkungen sind in der Regel schnell zu finden.

Die Smart-Home-Quote von rund 25 Prozent in Deutschland dürfte in den kommenden Jahren stark ansteigen, begünstigt durch sinkende Preise und eine noch zielgenauere Auswahl.

Bild 1: ©istock.com/guvendemir
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