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Smartwatch - brauche ich eine oder nicht?

Zu Beginn der Smartwatch-Ära war das Interesse an den Armbanduhren groß. Die Auswahl an Modellen war zwar noch sehr überschaubar, doch trotzdem wollten viele eine haben. Heute gibt der Markt unzählige Modelle her, auch die großen Konzerne wie Samsung (Samsung Gear) und Apple (Apple Watch) haben welche im Angebot und bringen immer wieder neue Generationen heraus. Man muss aber nicht zwingend mehrere Hundert Euro ausgeben, man kann auch deutlich günstiger an eine Smartwatch kommen (einfach zu einem anderen Hersteller greifen). Mittlerweile hat die ganze Thematik ein wenig nachgelassen, doch eine Frage ist geblieben: Muss ich unbedingt eine Smartwatch haben?

Es kommt vor allem auf die eigenen Bedürfnisse an

Man kann von Haus aus für oder gegen eine Smartwatch sein, doch das sagt leider nicht aus, ob die Anschaffung lohnenswert wäre oder nicht. Man muss sich vielmehr Gedanken darüber machen, welche Funktionen eine solche Uhr mitbringen würde. Sie kann nämlich mehr als nur die Uhrzeit anzeigen, zum Beispiel zeichnet sie auch die Schritte auf, gibt Informationen über die Herzfrequenz aus und sendet Benachrichtigungen vom Smartphone aufs kleine Display (beispielsweise von WhatsApp). Dadurch muss man das Handy in der Regel deutlich seltener aus der Hosentasche holen. Alles Vorteile, die für eine Smartwatch sprechen.

Nun ist aber entscheidend, welche Dinge man davon selbst im Alltag einsetzt. Nicht jeder will zum Beispiel die Anzahl seiner Schritte wissen oder viele nutzen gar kein WhatsApp. In so einem Fall bietet die Armbanduhr 2.0 keinen Mehrwert und man kann beruhigt auf eine handelsübliche Ausgabe zurückgreifen.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Für eine Smartwatch spricht ganz klar die enge Verbindung zum Smartphone. Die meisten Ereignisse werden nämlich auf die Uhr übertragen und man muss bei einer Benachrichtigung/Vibration nur die Hand heben. Außerdem arbeiten viele Modelle mit kompakten Maßen, was eine sofortige Enttarnung gegenüber einer „normalen“ Uhr sehr schwierig macht. Die Bedienung via Touchscreen kann meist mithilfe der Stimme ersetzt werden, je nach Ansicht ist das ein Vor- oder Nachteil. Auf der einen Seite lassen sich Aktionen so schneller ausführen und man muss nicht mit dem doch recht kleinen Display arbeiten, auf der anderen Seite ist die Steuerung über die Stimme vor allem in der Öffentlichkeit nicht ganz so ideal.

Nachteile sind die begrenzten Möglichkeiten aufgrund des recht kleinen Bildschirms (zum Beispiel auf das Schreiben einer Nachricht bezogen) und die regelmäßige Aufladung. Man kennt es natürlich schon vom Smartphone, doch man muss es trotzdem im Hinterkopf behalten. Ohne Energie kommen nämlich nicht nur keine Benachrichtigungen an, sondern auch die Uhrzeit bleibt einem vorenthalten.

Fazit

Wer sein Handy überdurchschnittlich viel verwendet (sei es beruflich oder privat), der kann sich durchaus Gedanken über eine Anschaffung einer Smartwatch machen. Man erspart sich nicht nur den ständigen Blick auf das Smartphone, auch einfache Aufgaben – wie das Erstellen einer Notiz – lassen sich direkt über die Uhr erledigen. Möchte man aber im Grunde genommen nur die Uhrzeit wissen und hat generell nicht so viel mit Facebook, WhatsApp oder E-Mails zu tun, dann fällt der Mehrwert zu gering aus und eine Anschaffung lohnt sich nicht. Es kommt demnach immer auf den eigenen Nutzen an, wie sinnvoll so eine digitale Armbanduhr wäre.

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