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So richten Sie Ihren Büroarbeitsplatz gesundheitsschonend ein

Über die Hälfte aller deutschen Beschäftigten arbeiten im Büro. Das lange Sitzen, die fehlende Bewegung und die hohe Anforderung an Konzentration und Sehkraft belasten den Körper auf die Dauer immens. Die Folge: Arbeitnehmer werden krank und fallen aus. Dies ist nicht nur für den Beschäftigten unangenehm, sondern auch für dessen Mitarbeiter und das gesamte Unternehmen. Ist der Büroarbeitsplatz ergonomisch gestaltet und für ein gesundes Arbeitsumfeld gesorgt, profitieren Unternehmen und Beschäftigte hingegen langfristig.

Ergonomische Büroeinrichtung ist förderlich für die Gesundheit 

Die wichtigsten Elemente in der Büroeinrichtung sind Schreibtisch und Bürostuhl. Beide sollten individuell verstell- und anpassbar sein und Ihren Bedürfnissen entsprechen. Ein höhenverstellbarer Bürotisch mit passendem Stuhl ist absolut zu empfehlen. Der Schreibtisch sollte zudem groß genug sein, ausreichend Abstellfläche für die technischen Geräte bieten und die Möglichkeit geben, zwischen Stehen und Sitzen zu wechseln. Die Möbel rund um den Schreibtisch sollten funktional und leicht zu bedienen sein.

Ebenso wichtig: der Computer und Zubehör. Auch hier gibt es einiges zu beachten: Der Bildschirm darf nicht blenden, sollte den aktuellen Normen entsprechen, ausreichend groß und in Höhe und Neigung verstellbar sein. Tastatur und Maus sollten ebenfalls ergonomisch sein. Spezialgeräte für lange Eingabezeiten oder Zusatzgeräte wie Unterarmstützen oder Handballenauflage erleichtern zusätzlich die Arbeit am Computer. Arbeitsutensilien sollten in Anbetracht ihrer Wichtigkeit und Nutzungsdauer sinnvoll angeordnet werden. Versuchen Sie generell Arbeitsmittel linear auszurichten, Drehbewegungen zu vermeiden und mit kurzem Armhebel zu arbeiten.

Gesundes Arbeitsumfeld

Neben der ergonomischen Einrichtung sorgen weitere Faktoren für einen gesundheitsschonenden Büroarbeitsplatz. Die Beleuchtung sollte ausreichend, sowohl an der Decke als auch auf dem Tisch direkt, vorhanden sein und nicht reflektieren, flimmern oder blenden. Das Raumklima ist mit einer Temperatur von 21 Grad und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent optimal. Geöffnete Fenster sind einer Klimaanlage vorzuziehen. Mehrmals am Tag sollte kurz durchgelüftet werden, besonders in der Erkältungszeit.

Möchten Sie das Raumklima im Büro zusätzlich optimieren, sollten Sie sich Grünpflanzen anschaffen. Sie verbessern nicht nur das Raumklima, sondern erhöhen auch die Luftfeuchtigkeit und bauen Luftschadstoffe ab. Ein möglichst geringes Maß an Lärm sorgt für Wohlbefinden bei der Arbeit und verringert Stress. Decken Sie laute Geräte mit einer Schallschutzhaube ab oder stellen Sie diese in einen Nebenraum. Befinden sich mehrere Beschäftigte in einem Raum, kann es sinnvoll sein, zwischen den Arbeitsplätzen Schallschutzwände aufzustellen. Kurze Bewegungspausen sind wichtig, um lange Sitzzeiten ohne Unterbrechung zu vermeiden. Mit geschickter Arbeitsorganisation sorgen Sie einfach für etwas Bewegung. Ein kurzer Gang ins Zimmer nebenan zum Kopierer oder ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft in der Mittagspause wirken sich positiv auf Ihren Skelett- und Bewegungsapparat aus.

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