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So wird der USB-Stick mit Inhalt befüllt

Ein Leben ohne USB-Stick ist heute nur schwer vorstellbar. Die kleinen Dinger sind sowohl bei Firmen als auch bei Privatverbrauchern äußerst beliebt. Das liegt aber nicht nur an der Größe, sondern auch an der Vielseitigkeit. Auf einem Stick lassen sich alle erdenklichen Dateien ablegen, seien es Programme, Videos, Songs oder auch Dokumente. Sobald der Datenträger damit gefüllt ist, kann dieser abgesteckt und auf nahezu jedem Endgerät mit einem USB-Port verwendet werden. Dank dieses Komforts ist die Beliebtheit immer weiter gestiegen. Ein Grund ist sicherlich auch, dass sich die gespeicherten Daten jederzeit wieder löschen lassen. Selbst das Kopieren von neuen Dateien ist immer möglich, im Vergleich zur einmalig beschreibbaren CD unter anderem ein finanzieller Vorteil. Aber wie genau kann man eigentlich einen USB-Stick befüllen und wie lässt er sich anschließend einsetzen?

So kommt der Inhalt auf den Stick

Das Aufspielen des gewünschten Inhalts auf einem USB-Laufwerk funktioniert kinderleicht. Dazu stellt man erst mal sicher, dass alle zu übertragenden Daten am PC vorhanden sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese sich in einem einzigen Ordner oder verteilt auf mehrere befinden. Anschließend schließt man den Stick am Computer an (einfach einen freien USB-Port wählen) und wartet einen kurzen Moment. Dieser muss nämlich erst vom PC erkannt werden, was allerdings in der Regel nur ein paar Sekunden in Anspruch nimmt. Je nach Betriebssystem erscheint dann auch direkt ein neues Fenster, welches verschiedene Optionen anbietet. So kann man zum Beispiel direkt zum USB-Ordner gehen oder sich eventuell vorhandene Dateien abspielen lassen. In unserem Fall klicken wir aber auf das „X“, um einen einheitlichen Weg einzuschlagen.

Im nächsten Schritt wird am Computer der Windows-Explorer geöffnet, dieser versteckt sich hinter „Dieser PC“ oder bei älteren Systemen hinter „Computer“. Das nun offene Fenster blendet nicht nur diverse Ordner ein, sondern zeigt auch alle angeschlossenen Geräte und Laufwerke an. Eines dieser Laufwerke ist der USB-Stick, wobei die Bezeichnung unterschiedlich sein kann. Das liegt unter anderem daran, weil man den Stick bei Bedarf ganz einfach umbenennen kann. Auch der Laufwerksbuchstabe ist nicht immer identisch. Wer sich unsicher ist, der sollte das Medium anhand der Speichergröße ausfindig machen. In der Regel ist es nämlich so, dass alle anderen Geräte wesentlich mehr Speicher haben.

Sobald der Stick gefunden wurde, klickt man mit einem Doppelklick drauf. Dadurch öffnet sich dessen Ansicht, sodass nun mit dem Kopiervorgang begonnen werden kann. Dazu markiert man die entsprechenden Dateien, macht einen Rechtsklick, geht auf „Kopieren“, öffnet wieder die Ansicht des USB-Sticks, macht wieder einen Rechtsklick und geht auf „Einfügen“. Fertig, die Daten werden nun kopiert und sind am Ende des Vorgangs am Stick drauf.

Hinweis: Der Dauer des Kopiervorgangs hängt unter anderem von der Größe ab. Dazu kommt, ob USB 2.0 oder USB 3.0 verwendet wird.

Das Einsatzgebiet

Kopiert man auf das Speichermedium Setup-Dateien von Programmen, dann wird der USB-Stick auf einem anderen PC seinen Einsatz finden. Kopiert man aber zum Beispiel Songs drauf, dann können diese auch am Autoradio wiedergegeben werden. Dieser muss lediglich einen USB-Port aufweisen. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Stereoanlage. Ein weiteres Einsatzgebiet kann zum Beispiel der Receiver sein, denn in vielen Fällen lassen sich über den Stick Updates einspielen. Dieses muss man einfach drauf kopieren und den Flashspeicher anschließend in den Receiver stecken. Den Abschluss der Beispiele für mögliche Einsatzgebiete bildet der digitale Bilderrahmen. Viele bieten ebenfalls einen USB-Port, sodass die Lieblingsbilder einfach auf den Stick geladen und in den Bilderrahmen gesteckt werden müssen.

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