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Ungenutzte Netzwerkgeräte wiederverwenden statt entsorgen

Dieses Problem kennt man in vielen Unternehmen: Netzwerkgeräte wie Routers, Switches und Modules werden neu angeschafft und die Vorgänger stehen dann nicht selten ein paar Jahre lang in einer Abstellkammer bevor sie dann letztendlich doch entsorgt werden. Das muss aber nicht sein, denn die ungenutzten Geräte lassen sich durchaus noch verwenden, und durch ihren Verkauf kommt nicht nur ein wenig Geld in die Kasse, sondern man entlastet vor allem die Umwelt. Nebenher vermeidet man zudem unnötiges Gerümpel im Lagerraum.

 

Eine Firma, die sich auf die Wiederverwertung von Cisco-Geräten spezialisiert hat, ist Aliter Networks. Das neun Jahre alte niederländische Unternehmen kauft die Altgeräte an und bietet sie nach sorgfältiger Prüfung, die aus einem Inspektionsprozess mit 26 Punkten besteht, weltweit an. Die Mitarbeiter von Aliter setzen die Konfiguration der Geräte auf den Fabrikzustand zurück und das Unternehmen bietet sie dann mit einer lebenslangen Umtauschgarantie an.

Sowohl die sorgfältige Aufbereitung als auch die  Umtauschgarantie haben Vertrauen bei den Käufern geschaffen und maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen, ebenso wie der Aufbau einer aussagekräftigen und nutzerfreundlichen Website in sieben Sprachen sowie eine Lieferzeit von durchschnittlich drei bis vier Tagen weltweit. Bisher wurden mehr als 100.000 Geräte in 86 Länder verkauft, bis 2025 sollen es sogar 500.000 werden.

Den Nutzen von der Wiederwertung gebrauchter IT-Geräte haben alle Beteiligten. Der Verkäufer bekommt Geld, der Käufer spart Kosten und der Händler, in diesem Fall Aliter, macht einen Gewinn. Auch die Umwelt profitiert vom Weiterverkauf. Es wird sowohl Abfall als auch die CO2-Emissionen einer Neuproduktion vermieden.

Neben der Aufbereitung und dem Wiederverkauf von gebrauchten Netzwerkgeräten bietet das internationale Team von Aliter auch Asset Management-Dienste an, um Unternehmen bei der Optimierung ihrer IT-Netzwerkinfrastruktur zu unterstützen. Diese Dienste umfassen die Prüfung und Konfiguration, das Management und die Lagerung von Netzwerkgeräten.

In einem Labor können Kunden Konfigurationen testen, d.h. sie können diese Konfigurationen mit Hardware prüfen, die sie unter Umständen kaufen möchten. Die Tests und eine umfassende Beratung dienen dazu, herauszufinden, welche Hardware am besten für die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden geeignet ist. Und bei der Lagerung von großen Mengen an Netzwerk-Hardware stellt Aliter kundenindividuelle Logistikdienstleistungen bereit, die es ermöglichen, das Inventar zu managen und zu konfigurieren.

Aber auch bei dem Wiederverkauf der aufbereiteten Geräte, dem Hauptgeschäft von Aliter, sind die Mitarbeiter bei Bedarf telefonisch erreichbar. Denn falls es wirklich mal ein Problem gibt, haben Kunden keine Lust auf automatisierte E-Mails und unpersönlichen Service. Und sollte tatsächlich ein Gerät umgetauscht werden müssen, wird das Ersatzgerät bereits verschickt, bevor das Gerät bei Aliter eintrifft. Auch das schafft natürlich Wohlwollen bei den Kunden und trägt zum dauerhaften Erfolg des Unternehmens bei.

Aliter ist ein gutes Beispiel, dass man auch im Bereich der IT-Hardware ein Geschäft aufbauen kann, das den Gedanken des Umweltschutzes in den Mittelpunkt stellt. Nicht alles, was ersetzt wird, muss auch ausrangiert werden, sondern kann an anderer Stelle noch jahrelang von Nutzen sein. Wenn man sich vor Augen hält, das nach UNO-Angaben weltweit jedes Jahr 65 Millionen Tonnen elektronische Geräte auf dem Müll landen, ist es wichtig, dass es Initiativen wie diese gibt, die dem etwas entgegenstellen.

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