Bekannt aus

ANZEIGE: Home » Magazin » VR und AR für die Produktpräsentation einsetzen – so geht’s

VR und AR für die Produktpräsentation einsetzen – so geht’s

Virtual und Augmented Reality (VR und AR) sind zwei der realsten Medientechnologien der heutigen Zeit. Was genau ist der Unterschied und wie kannst du mit diesen Techniken deine Präsentationen für Kunden auf das nächste Level heben? Bei VR tauchst du in eine vollständig virtuelle Umgebung ein, während AR einige virtuelle Elemente in die reale Welt hinzufügt (du siehst trotzdem deine Umgebung). Pokemon Go war ein echter AR-Hype und viele weitere werden folgen. Lerne in diesem Artikel anhand von Beispielen die Vorteile kennen.

Wohnungen und Immobilien

Nutze VR in der Ausstattung und Einrichtung von Immobilien. Das kannst du zum Beispiel als Immobilienmakler, Raumausstatter, Architekt tun. Deine Kunden würden durch die virtuellen Immobilien und Räume laufen und hautnah miterleben, wie es wäre, in ihrem Wunschobjekt später zu wohnen. Ein wahres Gefühl für Proportionen und das Gefühl von Echtheit und realem Erlebnis eines späteren Traums löst unglaublich starke Emotionen aus. Letztlich gibt es keinen besseren Auslöser für eine Kaufbereitschaft als positive Emotionen für das Produkt.

Automobile – das Heiligtum Deutschlands

In Vielerlei Hinsicht revolutionieren neue Technologien und Trends den Automobilmarkt. Jedoch verändern sich nicht nur die Produkte, sondern auch das Marketing wandelt sich. Stelle dir vor, du sitzt zuhause am Rechner und suchst nach einem neuen Auto. Für dieses Auto besitzt du natürlich explizite Vorstellungen bezüglich deiner Ausstattung. Die Bilder verunsichern dich und du stellst dir Fragen wie: „Wie wirkt das Ganze in der Realität und reicht der Kofferraum aus?“

Erlange Sicherheit durch VR!

Setze die VR-Brille auf und wirf einen Blick in die Zukunft. Diese Erfahrung mit dem Produkt löst in dir echte Begeisterung aus. Bei einem anderen Anbieter steht dir diese Technik nicht zur Verfügung und du bleibst unsicher. Wo wirst du also kaufen? Falls du auf der anderen Seite des Verkaufsszenarios stehst, lasse dir die Möglichkeiten und den Mehrwert nicht entgehen. Die Anzahl privater VR-Brillen steigt täglich. Letztlich bleibt auch vor Ort im Laden die Möglichkeit VR-Technik bereitzustellen, um nicht vor Ort verfügbare Modelle zu präsentieren.

VR in der Reiseplanung – Wo geht die nächste Reise hin?

Bereits in vergangen Absätzen wurden die Emotionen bei Kaufentscheidungen erwähnt. Sicher stimmst du zu: Bei kaum einer anderen Produktklasse oder Dienstleistung sind die Emotionen derartig positiv wie bei Reiseveranstaltern. Die Kunden freuen sich riesig auf ein bis mehrere Wochen am Strand, in der Sonne oder in einer wundervollen Stadt.

Im Reisebüro oder auf der Vergleichsseite angekommen ähnelt sich eine Sache zwischen den unzähligen Hotels, Resorts und Ferienhäusern ungemein: Viele bildliche Darstellungen gleichen sich und wirken sehr stark geschönt. Seien es nun alte Aufnahmen, bearbeitete Bilder oder schlichtweg gefälschte Szenarien, die in einem Hotel-Exposé abgebildet werden. Wirklich sicher sind wir uns nie, ob wir vor Ort ein derartiges Paradies wiederfinden, wie es online gezeigt wird.

Was ändert sich durch VR?

Durch virtuelle Techniken wie VR können wir entweder durch den Reiseanbieter selbst oder auch durch Google Maps / Earth verschiedenste Orte der Welt in kürzester Zeit sehr real bereisen. Stelle dir einen Kunden vor, der das erste Mal die Malediven besucht. Die pure Begeisterung von diesem Urlaubsziel wird ihn viel eher zur Buchung veranlassen, als es die plastischen Paradiesbilder je tun könnten.

Business 2 Business: Fabrik- und Layoutplanung

Hier kommen wir zu einem Beispiel aus dem Bereich B2B. Das heißt, dass sowohl Kunde als auch Anbieter Firmen oder Unternehmen sind. Letztlich findet auch hier das Verkaufsgespräch zwischen Menschen statt. Somit zählen Emotionen auch in diesem Feld genauso wie im normalen Kundenkontakt. Die Besonderheit in der Fabrikplanung auf industriellen Flächen ist die hohe Vorstellungskraft, die erforderlich ist, um sich den künftigen Soll-Zustand gedanklich abzubilden. Führend in diesem Bereich sind in Deutschland Volkswagen und die Technische Universität Clausthal.

VR für entstehende Fabriken

VR kann insbesondere eingesetzt werden, wenn vom gewünschten Zustand noch wenig oder gar nichts besteht. Ein komplett neu geplantes Industriegelände beispielsweise kann digital entworfen werden und mithilfe von VR-Technologie komplett durchlaufen werden. Maschinendaten, Abstände und der spätere Fertigungsfluss können quasi live miterlebt werden, weit bevor der erste Grundstein gelegt wird.

AR für Veränderungen an bestehenden Fabriken

AR (z.B. mit der Hololens) kann in bereits bestehende Strukturen zusätzliche digitale Abbilder einfügen, sodass es sehr real erscheint. So kann in einer Fabrik bei einer geplanten Umgestaltung dem Kunden live vorgeführt werden, was es heißen würde, eine zusätzliche Maschine an die vorgesehene Stelle zu stellen. Plötzlich merkt er, wie eng die Durchfahrt für die Logistik dafür wird und probiert Alternativen aus.

Fazit

In diesem Artikel hast du mögliche Beispiele kennengelernt, die natürlich nicht erschöpfend sind. Beachte immer, dass es in einem Verkaufsprozess in erster Linie um Emotionen geht. Gewinnst du das emotionale Vertrauen, gewinnst du sehr wahrscheinlich einen Kunden. Nutze also die machtvollsten Technologien, die uns heute dafür zur Verfügung stehen und sei vor allem Pionier statt Mitläufer.

Quellen:

  1. https://openairbar.ch/die-gelungene-produktpraesentation/
  2. https://business24.ch/2014/05/23/virtual-reality-2-0-wie-die-virtuelle-wirklichkeit-in-ihrem-unternehmen-ankommen-koennte/