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Was ist ein QR-Code?

Überall sieht man sie. Kleine schwarz-weiße Vierecke auf Produkten im Supermarkt, Zeitschriften, Büchern und Plakaten, die meist mit einem Verweis auf zusätzliche Informationen versehen wurden. Doch was genau steckt hinter den quadratischen Markierungen?

Aufbau und Wirkungsweise

Unter einem QR-Code versteht man die grafische Verschlüsselung von redundanten Daten mithilfe eines binären Systems. Schwarze und weiße Punkte, Linien und Quadrate werden dabei zweidimensional dargestellt. Drei immer gleiche Quadrate an den Ecken des Codes markieren die Grenzen, um ihn für Lesegeräte kenntlich zu machen. Innerhalb dieser Begrenzung befinden sich Informationen zu Format und Version sowie die eigentlichen, abrufbaren Daten. Die Anzahl zu entschlüsselnder Elemente variiert je nach Informationsgehalt zwischen 21 x 21 und 177 x 177 Elementen. Die größten QR Codes codieren so bis zu 7089 Dezimalzahlen oder 4296 ASCII-Zeichen, was etwa einer klein bedruckten A4-Seite entspricht. Micro-QR-Codes können 11 x 11 bis 17 x 17 Elemente codieren, was maximal 35 Zeichen entspricht.

QR steht dabei für die englische Bezeichnung Quick Response. Eine „schnelle Antwort“ bzw. schnelle Abfrage wird dadurch ermöglicht, dass eigens programmierte Leser den QR-Code scannen und innerhalb weniger Sekunden sämtliche enthaltene Informationen entschlüsselt und verarbeitbar vorliegen. Dabei können, dank einer speziellen Codierung, die Daten auch dann noch genutzt werden, wenn 30% des Codes fehlerhaft sind. 1994 wurde diese Form der Markierung erstmals durch Toyota verwendet, um bestimmte Automobil-Baugruppen zu kennzeichnen. Die Technik stammt also ursprünglich aus dem Logistikbereich der Automobilindustrie.

Einsatzmöglichkeiten von QR-Codes 

QR-Codes werden vor allem von Unternehmen verwendet und hauptsächlich in den Bereichen Logistik und Marketing eingesetzt. Ihre Nutzung ist kostenfrei und nicht an spezielle Lizenzen gebunden. In der Logistik werden unter anderem Einzelkomponenten mit einem QR-Code und damit mit Informationen versehen, die Auskunft über die Eigenschaften oder die nachgelagerten Be- und Verarbeitungsschritte geben.
Für Marketingaktionen eignen sich QR-Codes besonders, da inzwischen beinahe jedes Smartphone mit einer Software ausgestattet ist, die unter Verwendung der Kamera QR-Codes lesen und interpretieren kann. Potentiellen wie Bestandskunden wird so ein simpler Zugang zu weiteren Informationen geschaffen. Verschlüsselt werden unter anderem Homepage-Adressen, Zusatzinformationen, Videos oder sogar kleine Spiele.

Möchte man selbst einen solchen Code generieren, muss zunächst die zu verschlüsselnde Information in geeigneter Länge und Format vorliegen. Außerdem muss klar sein, in welchem Maße Fehler automatisch korrigiert werden sollen. Nachdem anhand dieser Informationen die nötige Größe des Codes berechnet wurde, beginnt die Zeichnung des Codes und die Generierung der Bitfolge. Mithilfe eines QR-Code-Generators wie dem Generator bei internetanbieter.de können auch Sie sich in kürzester Zeit einen geeigneten Code für Ihr Produkt erstellen lassen. Sie möchten noch mehr erfahren? Weitere Informationen rund um den QR-Code finden Sie hier.

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