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Welche Außenwerbung ist aktuell noch effizient?

Auch wenn die Verbraucher insbesondere in Großstädten oft vor lauter Werbung die für sie interessanten Angebote oft nicht mehr sehen, gilt die Außenwerbung nach wie vor als äußerst wichtiges Marketinginstrument. Der Grund: Die Menschen werden immer mobiler. Durch Außenwerbung erreichen die Anbieter ihre potenziellen Kunden also direkt unterwegs. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es sich bei der Außenwerbung im Vergleich zu Anzeigenschaltungen in klassischen Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen um eine relativ günstige Form der Werbung handelt. Von dieser Form des Marketing profitieren vor allem Unternehmen, die sich auf einem Markt noch nicht etabliert haben.

Auf die Branche und die Reichweite kommt es an

Welche Art von Außenwerbung am meisten Sinn macht, hängt in erster Linie davon ab, in welcher Branche ein Unternehmen tätig ist und welche Zielgruppe es erreichen möchte. Großflächige Plakatwerbung bietet sich beispielsweise an, wenn auf Veranstaltungen wie Konzerte hingewiesen werden soll. Unternehmer, die ein Ladengeschäft betreiben, setzen hingegen eher auf dezente Außenwerbung im Schaufenster oder vor dem Geschäft. Wer zu diesem Zweck LED Bildschirme und Werbetafeln kaufen möchte, findet entsprechende Angebote bei zahlreichen Anbietern im Netz. Werbetafeln können vor dem Laden direkt auf den Bürgersteig gestellt werden, um auf die Angebote im Laden hinzuweisen. LED-Bildschirme hingegen lassen sich hervorragend für Produktpräsentationen im Schaufenster nutzen, um die Passanten auf die jeweiligen Produkte aufmerksam zu machen.

Außenwerbung – eine Marketingform mit Geschichte

Bei Außenwerbung dürfte es sich vermutlich um die älteste Werbeform überhaupt handeln. Denn schon vor mehr als 5.000 Jahren wurden Hinweise für Reisende in Form von Hieroglyphen auf Obelisken verewigt. Und auch die Werbetafel ist eigentlich eine Erfindung der alten Ägypter: Vor nahezu 2.500 Jahren hatten dort die Händler ihre Werbebotschaften in Stein gemeißelt und an Straßen aufgestellt.

Im Mittelalter hingegen waren in Europa sogenannte Nasenschilder in Form von Zunftzeichen weit verbreitet. Die Mitglieder einer bestimmten Handwerkszunft wiesen damit potenzielle Kunden darauf hin, dass sie hier die gewünschten Dienstleistungen und Produkte erhalten können. In vielen Städten wird das Gesicht der Altstadt übrigens auch heute noch von den Zunftzeichen wesentlich geprägt.

Wesentlich jünger ist hingegen die Plakatwerbung. Als Erfinder gilt Ernst Litfaß aus Berlin, der Werbebotschaften anno 1855 erstmals an Säulenkörper befestigt hatte. Bis in die 1950er Jahre hinein war die nach Litfaß benannte Litfaßsäule der dominierende Werbeträger für die Außenwerbung.Dann etablierten sich daneben auch großflächige Plakate, die oft in Vitrinen aufgehängt werden, welche es abends und nachts hinterleuchtet werden. Die Werbeplakate wechseln hier üblicherweise in einem vorher eingestellten Intervall.