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ProSieben: Uri Geller kontaktiert Außerirdische

Endlich ist es soweit: Heute wird der Mystifier Uri Geller 20:15 Uhr live auf ProSieben Kontakt zu Außerirdischen aufnehmen. Mit Hilfe eines Radioteleskops wird der 61-jährige Magier aus London seine Fragen und die seines Millionenpublikums in das Weltall versenden. Kritikern zufolge sollen alle Zuschauer dieses "Spektakel" mit einem zwinkernden Auge betrachten, denn theoretisch würde das Senden von Sprachnachrichten bis in das nächste Sonnensystem vier Jahre dauern. Wenn man in der selben Sendung noch eine oder mehrere Antworten der besagten Außerirdischen erhalten möchte, so müssen alle Zuschauer insgesamt 8 Jahre vor dem Fernseher verbringen.

Sicherlich gibt es sehr gutgläubige Zuschauer, die sich auf diese Sendung freuen. Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz ist jedenfalls nicht so begeistert und vertrat seine Meinung vor kurzem bei Johannes B. Kerner im ZDF-Talk. Walter wird diese eine Sendung jede Menge Arbeit bereiten, denn unglaublich viele Menschen werden ausgerechnet heute unbekannte Flugobjekte und natürlich auch Außerirdische sehen. Diese Augenzeugen werden sicherlich nicht nur bei Uri Geller in der Sendung anrufen, sondern direkt in Kontakt mit Werner Walter treten.

Wir dürfen sehr gespannt sein, wie Uri Geller seinen Auftritt glaubhaft inzenieren wird, denn mehr als ein Rauschen dürfte man nach acht Jahren nicht hören, sonst hätten professionelle Forscher schon längst den Kontakt zu Außerirdischen geknüpft. Spannend finde ich Uri Gellers Definition von Außeriridschen, so wird man heute Kontakt zu Außeririschen aufnehmen, die in Form von Menschengestalt auf der Erde leben. Der Kreativität sind anscheinend keine Grenzen gesetzt, das schlimme nur: Millionen werden diese Sendung gucken. Innerhalb von wenigen Sekunden sollen die Radiostrahlen bis zum Mond gekommen sein, nach 64 Jahren dürfen dann Antwort erhalten, denn es dauert 32 Jahre, bis die Radiosignale einen bestimmten Punkt erreichen. Ich finde, dass diese Sendung die perfekte Comedy-Sendung für den Samstagabend ist, denn Stargäste wie Vincent Raven darf man einfach nicht ernst nehmen. Wer Blut aus einem Tisch mit Hilfe einer Fußpumpe zum Vorschein bringt, anschließend behauptet, er habe im Rhythmus zur gespielten Musik gestampft, ist einfach kein Magier.

Ich freue mich auf heute Abend, ich lass mich einfach mal überraschen, wie die Sendung gestaltet wird. Sicherlich wird der Zauberer, pardon Mystifier Uri Geller zu Beginn seinen tollen Löffeltrick durchführen und dann die magischen Worte "1, 2, 3" sagen. Vielleicht hat jemand die Sendung vor kurzem gesehen, es war das neue Promi-Magazin auf ProSieben "red!". Dort wurde Uri Geller gebeten, seinen Namen in Google zu suchen und er musste sich in verschiedenen Bereichen rechtfertigen. Richtig interessant fande ich, als er sagte, dass er als kleines Kind von einem Lichtstrahl auf der Stirn getroffen wurde, in Ohnmacht viel und seither magische Kräfte besitzt. Schön, dass das Löffelverbiegen zur Magie zählt, obwohl man einfaches Bimetall verwendet. Bimetall sind zwei Metalle aneinander gebracht, die eine unterschiedliche Schmelztemperatur aufweisen. Sobald Uri Geller eine bestimmt Stelle am Löffel anfasst, erwärmt sich das Metall und verbiegt sich ganz schnell.

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