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Worauf muss man bei der Auswahl eines Webhosters achten?

Unter Webhosting versteht man den Service der Unterbringung von Dateien, sogenanntes Hosten. Auf den Servern der Anbieter kann man einfach und bequem seine persönlichen Dateien, eine kleine Internetseite oder auch sein komplettes Firmennetzwerk ablegen und kann anderen den Zugriff darauf gewähren. Meistens gegen Bezahlung stellt ein Dienstleister im Internet seine Ressourcen zur Verfügung. Diese Ressourcen sind Speicherplatz und der sogenannte Trafficverbrauch für die Nutzung.

Es gibt zwar auch kostenlose Anbieter, allerdings leisten diese nur wenig Ressourcen oder verbieten bestimmte Dateiarten. Es lohnt sich dementsprechend etwas in die eigene Tasche zu greifen und in ein gutes Webhosting-Angebot zu investieren. Angeboten werden außerdem Features und Funktionen wie Skriptsprachunterstützung oder MySQL-Datenbanken. Diese Palette zieht sich weiter bis zur automatischen Datensicherung, statischen Auswertung oder Verfügbarkeitskontrolle. Bei diesen Eigenschaften muss man aber aufpassen, dass man nicht unnötig für etwas bezahlt, was man gar nicht nutzen wird.

In sogenannten Rechenzentren stehen viele Schränke mit Festplatten, Servern und Computer in einer Reihe. Die Schränke sind dafür da, dass immer ausreichend Ressourcen verfügbar sind und schnellstmöglich neue hinzugefügt werden können. Diese Art von Unterbringung nennt man auch Server Housing.

Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines passenden Webhosting Anbieters sind zum einen die monatlich anfallenden Kosten, die Setup- oder Einrichtungsgebühr, versteckte Kosten wie Trafficüberschreitung und Leistungsumfang. Außerdem sollte man bedenken, dass man zusätzlich eine Domain braucht, damit andere auch Zugriff auf die Dateien oder Inhalte bekommen können, dies führt zu weiteren Kosten.

Meistens ist man an einen Halb- oder Ganzjahresvertrag gebunden, muss also auch zahlen, wenn man keine Leistung bezieht. Deswegen sollte man sich jede Zeile gründlich durchlesen, damit man später nicht irgendetwas bereut. Eine große Kostenfalle ist der Trafficverbrauch, der sogenannte Datenverkehr. Dieser wird durch Besucher und deren Aktivität verursacht und kann richtig Geld kosten, wenn die Grenze überstiegen wurde. Auf der sichersten Seite ist man, wenn man theoretisch-unbegrenzten Traffic hat, also nicht darauf achten muss. Da die Anbieter natürlich selbst nur begrenzt viel Traffic haben, gibt es nur theoretisch-unbegrenten Traffic.