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StudiVZ löscht Profil der Piratenpartei

Sicherlich wird sich niemand die Nutzungsbedinungen der sozialen Netzwerke wie StudiVZ komplett durchlesen. Die Piratenpartei Deutschland hat dies trotzdem getan, aber festgestellt, dass man kein Anrecht auf ein StudiVZ-Profil hat. Eigentlich sind nur "natürliche Personen" erlaubt, aber der Dienst ermöglicht es auch großen Parteien seit Ende April eigene Mitgliederprofile zu erstellen. Von diesem Angebot machten zum Beispiel die SPD, die CDU und Bündnis 90 / Die Grünen Gebrauch.

Das selbsterstellte Profil der Piratenpartei Deutschland musste gestern erfahren, dass dieses gegen Punkt 5 des Verhaltenskodex der Webseite verstößt. Die Gruppe existiert natürlich weiterhin, die übrigens schon knapp 1000 Mitglieder zählt. Zum Start der Parteiprofile erklärte StudiVZ-CEO Markus Berger-de León, dass man ganz bewusst rechtsextremen Parteien keine Plattform bieten wird. In diese Ecke fällt die Piratenpartei nicht, erklärte heise online.

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