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Adobe: Flash für Apples iPhone und iPad

Es hat vier Jahre gedauert, bis Adobe eingelenkt hat. Der Software-Gigant wird nun doch "Flash" für das iPhone sowie das iPad ermöglichen. Durch den neuen Flash-Media-Server 4.4 soll es möglich sein, die Videos auch in einem Flash-artigen kompatiblen Format auf iOS-Geräte zu zaubern. – HTML5 sein dank.

Darauf haben viele Nutzer gewartet. Endlich das Internet in vollen Zügen genießen und nicht hin und wieder die Entschuldigung Apples lesen, das Flash keinerlei Unterstützung findet. Natürlich unterstützt das iPad auch weiterhin kein Flash, doch nun bietet Adobe an, die Videos in das neue HTML5-Format umzuwandeln. Somit werden zwar auch weiterhin Flash-Videos Bestand haben, doch die Seitenbetreiber könnten nun per Klick ein HTML5-Video einstellen. Adobe und auch der Betreiber einer Website erreichen jetzt alle OS-Plattformen: Mac, Linux, Windows, Android, iOS und BlackBerry.

Streit nun beendet?

Nun muss Apple nachziehen und vielleicht sogar den Schritt Adobes begrüßen. Denn immerhin könnte man endlich den jahrelangen Streit beilegen. So hat Apple die Integration des Adobe-Flash-Players in die mobile Version des Safari-Webbrowsers grundsätzlich abgelehnt. Zudem durften Entwickler keine Flash-lastigen Applikationen in den App-Store bringen. Steve Jobs, der damalige Chef Apples, hatte Sicherheitsbedenken und einen zu hohen Akku-Verbrauch als Grund angegeben.

Flash: 90 Prozent des Internets

Adobe hatte daraufhin resigniert und Android die volle Konzentration gewidmet. In einem Blogeintrag hat nun das Unternehmen zurückgerudert und ließ unter anderem verkünden: "Apples iPhone und iPad haben einen signifikanten Einfluss daran wie Nutzer Videos erleben und mit ihnen umgehen und die Geräte haben die Industrie verändert." Mit der Software ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis Webseiten-Betreiber komplett auf HTML5 setzen - zumindest bei den Videos. Flash besitzt noch immer einen Gesamtanteil im Internet von zirka 90 Prozent.

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