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Apple: Skype für das iPad und iPad 2 erschienen

Skype für das iPad ist endlich erschienen und kann im Kurztest aber nur bedingt überzeugen. Videotelefonate sind nun auch außerhalb von Apples Facetime möglich. Leider ist die Übersicht der Kontakte bei der Programmierung verloren gegangen.

Einige Nutzer warteten schon lange auf die App. Nun ist Skype endlich auch für das iPad sowie iPad 2 erschienen. Was gleich zu Anfang auffällt. Der gesamte Bildschirm wird ausgefüllt. Beim iPhone ist das leider nicht der Fall. Was weniger gefällt: Die Kontakte werden in rechteckiger Form als große Icons angezeigt. Eine Auflistung untereinander entfällt und die Übersicht geht gerade bei vielen Kontakten verloren. Der Dienst "imo.im" der auch andere Dienste unterstützt, reiht dagegen die Kontakte säuberlich untereinander und wesentlich kleiner an.

Videotelefonie auf dem iPad 2

Die App ist in zwei Spalten aufgeteilt. Rechts sind die kürzlich kontaktierten Kontakte und ein dazugehöriges Protokoll. Links dann das Aktionsfeld, Video oder Chat. Leider werden Gruppen-Chats nur als eine Timeline angezeigt. Einzelne User eines Gruppen-Chats sieht man nicht in einer Übersicht. Auch hier hat "imo.im" die Nase vorn. Allerdings punktet die Skype-App bei der Videotelefonie. Hier bietet die Software kostenlose Telefonate und Instant Messaging mit anderen Skype-Nutzern. Wer den Dienst geschäftlich nutzt, kann, wie bei der PC-Version, auch kostenpflichtige Telefonate ins Festnetz und mit Mobiltelefonen führen. Laut des Herstellers ist auch das Versenden von SMS möglich. Das haben wir aber im Kurztest nicht ausprobieren können.

Dank der Kameras im iPad 2 sind Videotelefonate kein Problem. Die Auflösung dabei liegt bei ausreichenden 640 x 480 Bildpunkten. Dieses Feature bleibt den Nutzern der ersten iPad-Generation verwehrt, da das Gerät über keine Kamera verfügt. Nutzt ein Kontakt aber ein Gerät mit Kamera, wird dem iPad-Nutzer dennoch das Bild angezeigt.

Die Applikation gibt es ab sofort im App-Store und ist selbstverständlich kostenlos.

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