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IFA: K1 stellt Spider Pad mit Spider Phone vor

Das Padphone aus dem Hause Asus hat es vorgemacht. Nachahmer waren nur eine Frage der Zeit. Das Unternehmen KT lässt ebenfalls Tablet und Smartphone verschmelzen und setzt beim "Spider Pad" auch auf Googles Betriebssystem Android. In Sachen Patenten und Lizenzen lässt man es drauf ankommen.

Die IFA ist bekannt für Innovationen. Doch es werden auch eine Menge Technik und Ideen ungefragt übernommen. Am Stand von K1 sah man bereits auf dem ersten Blick, dass das Unternehmen Ärger bekommen wird. So ist das Spider Pad eigentlich nichts anderes, als das Padphone von Asus. Der Unterschied: Das Spider Pad verzichtet auf eine Verschlusskappe für das Smartphone.

1,5 Gigahertz CPU und 1-Gigabyte RAM

Bei dem Tablet stellt das Smartphone, wie beim Padphone, das Betriebssystem und Prozessor, das Tablet verfügt lediglich über ein 10,1 Zoll WXGA TFT LCD Touchscreen sowie über diverse Schnittstellen wie etwa HDMI und USB. Das Smartphone versorgt das Pad über den verbauten Qualcomm-MSM8260-Prozessor mit 1,5 Gigahertz und wird nach eigenen Angaben von 1-Gigabyte RAM Arbeitsspeicher unterstützt. Als interner Speicher stehen 16 Gigabyte zur Verfügung, sie können wie üblich via microSD auf 48 Gigabyte aufgestockt werden. Als OS wird Android angegeben. Welche Version ist allerdings ein Geheimnis.

In der Front ist zudem eine Full-HD-Kamera eingelassen. Sie kann leider nicht im eingesteckten Zustand genutzt werden, weil das Tablet über keine Kamera verfügt. Uns fiel die Google-Zertifizierung auf dem Rücken des Smartphones auf und fragten den Produktmanager, ob es ein Abkommen mit Google gäbe? Immerhin handelt es sich nicht um ein Google-Handy, vielmehr um das Spider Phone. Der Manager winkte nur ab und lächelte auf asiatisch.

Eine Schnittstelle für alle?

Das Unternehmen bietet aber auch ein Netbook an, welches per Smartphone angetrieben wird. Aber auch beim Spider Book werden sich das Unternehmen auf Gegenwind einstellen müssen. Die Idee ist dennoch klasse: Das Smartphone soll in Zukunft via Universalschnittstelle auf alle Endgeräte passen - Idee ist klasse, die Umsetzung unmöglich.

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