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Facebook im Visier der Bundesverbraucherschutzministerin

Das soziale Netzwerk Facebook ist erneut ins Visier heftiger Kritik geraten. Nachdem bereits vor einiger Zeit aufgrund der drohenden Einführung der Facebook-Chronik Kritik laut geworden war, steht nun die Frage eines Kartells im Raum.

Überwachung und Kontrolle stellen heutzutage ein enormes Risiko dar. Viele Portale befassen sich regelmäßig mit solchen Themen. Oftmals sind diese auf ihre ganz eigene Region fokussiert, aber auch darüber hinaus aktiv, wie etwa das größte Schweizer Anti-Überwachungsblog Bloggingtom.

Ilse Aigner will Kartellprüfung

Solchen Angeboten ist es zu verdanken, dass problematische Netzangebote oder Gesetzesinitiativen immer wieder einer breiten Masse zugänglich werden.

Ein klassisches Beispiel dafür wäre Facebook, dass nun binnen weniger Wochen erneut in den Schlagzeilen steht. Die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner sieht in dem Sozialen Netzwerk ein Monopol, das seine Macht missbrauchen könnte. Aus diesem Grunde hat sie eine kartellrechtliche Prüfung des Unternehmens angeregt.

Ungeachtet der Tatsache, dass derartige Prüfungen nicht in Aigners Zuständigkeitsbereich fallen, ist der Zeitpunkt dafür denkbar ungünstig. In absehbarer Zeit wird Facebook das Börsenparkett betreten.

Scharfe Kritik an Facebook

Aigner ist für ihre scharfe Kritik an dem Sozialen Netzwerk wohlbekannt. Schon in der Vergangenheit äußerte sie sich immer wieder kritisch zum teils äußerst leichtfertigen Umgang von Facebook mit den Daten der Nutzer.

Nicht immer ist den Usern klar, was mit ihren Daten geschieht und wer diese überhaupt einsehen kann. Im Zuge der Kritik hat Facebook hier deutlich nachgebessert. Von einem Optimalzustand ist man jedoch noch weit entfernt. Sofern dieser überhaupt erreicht werden kann.

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