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Facebook plädiert für Klarnamen im Internet

Es gibt Meldungen, die lesen sich schon etwas "komisch". Facebook, vielmehr die Marketing-Chefin Randi Zuckerberg, plädiert dafür, dass im Internet künftig alle User mit ihrem echten Namen auftreten. So soll das Mobbing, das Schikanieren im Netz gestoppt werden.

Bei einem Diskussionsabend mit prominenten Gästen sprach sich die Leiterin des Marketing bei Facebook, Randi Zuckerberg, für einen "Klarnamen" im Netz aus. So soll das Mobbing im Internet von vornherein ausgeschlossen werden. Da passte das Thema des Abends "Social Media und die Anonymität" genau richtig. Laut Zuckerberg müsse die Anonymität aus dem Internet verschwinden. Bereits gegenüber der Huffington Post hat sie dieses vermeintliche Problem angesprochen.

Facebook und Google

Ihrer Meinung nach verstecken sich die Personen hinter ihren Fantasienamen und zum Teil erzwungenen Anonymität. Gerade durch Proxies und ähnliche Hilfen "können einige Nutzer im Internet machen, was sie wollen", so Zuckerberg. Details zur Umsetzung nannte sie aber nicht - wahrscheinlich arbeitet man bei Facebook bereits daran, nur noch richtige Namen zuzulassen. Bereits Google hat in den letzten Tagen solche Vermutungen in Sachen Klarnamen aufkeimen lassen.

Was allerdings bei Facebook noch diskutiert wird, ist bei Googles neuem sozialen Netzwerk schon umgesetzt und im vollen Gange. Dort ist die Verwendung von Pseudonymen nicht erwünscht. In der letzten Zeit hat Google in solchen Fällen bereits diverse Accounts gesperrt. Ob das allerdings der Beliebtheit gut tut, bleibt abzuwarten. Klar steht: Egal ob Klarnamen oder doch Pseudonym - das eigentliche Problem bleibt. Denn auch in der Realität gibt es Mobbing, allerdings mit Klarnamen.

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