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Google: Larry Page wechselt an die Spitze

Erziehungsberechtigter und noch CEO Eric Schmidt lässt seine Kids Larry Page und Sergey Brin von der Leine. Allen voran soll Page das Tagesgeschäft übernehmen und Schmidt somit ablösen. Schmidt dagegen wird Chef des Verwaltungsrats und übernimmt die Verantwortung für Kooperationen und Übernahmen.

Vor rund zehn Jahren holten die Gründer Page und Brin Eric Schmidt ins Google-Boot. Zu unerfahren waren sie damals, um etwa mit Größen wie Microsoft und Yahoo Schritt zu halten. Jetzt ist Google das wertvollste Unternehmen unserer Zeit.

Twitter als Sprachrohr

Über Twitter ließ Schmidt verkünden, dass die "Aufsicht eines Erwachsenen nicht mehr nötig sei". Doch so rosig scheint es bei Google dann doch nicht zu sein. Viele sprechen von Entmachtung. Die Süddeutsche schreibt gar von schwerfälliger Bürokratie. Darüber hinaus sollen die Zunahmen der Hierarchie-Strukturen, die für Google so wichtigen Ideen "verkümmern lassen".

Nun soll wieder frischer Wind ins Unternehmen geblasen werden. Zu stark ist die Konkurrenz, zu stark erscheinen die Jungen Wilden rund um Facebook und Co. Zuletzt raubte Facebook sogar Mitarbeiter von der Suchmaschine. Zeit also einen ebenfalls Jungen Chef an die Spitze zu hieven, der es etwa mit Mark Zuckerberg aufnehmen kann. Frei nach dem Motto: Jugend gegen Jugend.

Gewinn setzt Page unter Druck

Am ersten April 2011 soll der Wechsel vollzogen werden. Ob Page allerdings so erfolgreich das Unternehmen führt, wie sein Vorgänger bleibt abzuwarten. Immerhin sorgte Schmidt 2010 für einen Gesamtumsatz von zirka 29 Milliarden US-Dollar. Satte 8,5 Milliarden Nettogewinn spülte somit in die privaten Kassen von Larry Page und Sergey Brin.

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