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Google Maps: neues Kartenmaterial für Deutschland

Google kündigte es schon vor einigen Wochen an. Nun ist endlich neues Kartenmaterial für europäische Länder erschienen. Die verbesserten Kartenansichten mit wesentlich mehr Details stehen ab sofort für Großbritannien, Finnland, Schweden und Deutschland zur Verfügung. Andere Länder sollen folgen. In Deutschland sind nun mehr Informationen zu Parkanlagen und Gewässer abrufbar.

Im ersten Kurztest kann das neu aufbereitete Kartenmaterial von Google Maps überzeugen. Der Suchmaschinen-Primus hat das neue Kartenmaterial in Google Maps nun integriert und für einige europäische Länder freigeschaltet. Auch in Deutschland sind nun wesentlich mehr Details zu Parkanlagen und Gewässer abrufbar. Seit einigen Wochen wirbt Google verstärkt für seinen Kartendienst. Zuletzt hatte Google für das Projekt Street-View einige Informationen neu eingebettet. Unter anderem können Nutzer nun den High Line Park in New York oder der Koganei-Park in Tokio via Street-View ablaufen.

GIS helfen Google beim Detail

Nun kommt auch Deutschland in den Genuss neuer Informationen. Um die detaillierten Infos darstellen zu können, holte Google nach eigenen Angaben die Landesbehörden und Unternehmen mit ins Bord, die mit GIS zu tun haben. Die Geo-Informations-Systeme liefern genaue Daten zu jeweilige Gebäude und anderen Flur-Beteiligten. Gerade das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie versorgte Google mit Datenmaterial von allen 16 Bundesländern. Die expliziten und genauen Vermessungen geben dem Nutzer nun Informationen frei, wie welche Gewässer genau wo verlaufen - Höhenmessung ist ebenfalls berücksichtigt. Zum Teil fehlen allerdings noch einige Informationen.

Der Kartendienst von Google wird somit immer umfangreicher und stellte erst letzte Woche eine neue Variante zur Verfügung, die zurzeit noch ausschließlich Android-Nutzern zur Verfügung steht. Sie können ab sofort auch Innengebäude studieren und nach genauen Wegen Ausschau halten. Zurzeit steht allerdings nur Kartenmaterial für ausgewählte Flughäfen in den Vereinigten Staaten und Japan zur Verfügung. Aber auch hier soll Deutschland bald folgen. Außerdem ließ der Suchmaschinenanbieter erst kürzlich eine historische Eisenbahnstrecke zwischen der Schweiz und Italien abfotografieren und integrierte selbst Skipisten in seinen Dienst.

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