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OpenStreetMap - Kostenlose Karten für alle

Immer wieder hört man von Abmahnungen, weil jemand einen Kartenausschnitt auf seiner Homepage genutzt hat. In der Tat sind viele Karten rechtlich geschützt. Eine sichere Alternative stellt die OpenStreetMap dar, solange man sich anderen Creative Commons Lizenz hält.

Seit es Google Maps & Co. gibt, haben Landkarten im Netz an Bedeutung gewonnen. Wir besitzen zwar fast alle ein Navigationsgerät im Auto. Doch Kartenmaterial ist ebenso immer wieder hilfreich. Vor allem auf der eigenen Homepage kann es für Kunden eine gute Orientierung sein.

Stammt das Kartenmaterial jedoch aus einer geschützten Quelle, wird die ungefragte Nutzung meist teuer. Dabei gäbe es durchaus kostenlose Alternativen, wie etwa das OpenStreetMap Projekt.

Die Crowd füllt die Karte

Im Wesentlichen handelt es sich beim OpenStreetMap Projekt um ein Crowd-Sourcing Projekt. Die Masse an Nutzern erstellt Landkarten, hält diese aktuell und stellt sie Dritten zur Verfügung. Ähnlich also wie eine Wikipedia.

Den Grundstein für das Projekt legte der Brite Steve Coast. Seit seiner Grundsteinlegung im Jahr 2004 haben sich rund eine halbe Million Menschen dem Projekt angeschlossen. Interessant ist dabei vor allem die Tatsache, dass die kostenlose Karte teilweise präziser als ihre kommerzielle Konkurrenz ist.

Vor allem im Hinblick auf Aktualität ist die OpenStreetMap kaum zu schlagen. Sobald sich etwas verändert, dauert es meist nicht lange bis diese Veränderung im Kartenbestand eingefügt ist.

Große Ziele für die Zukunft

Neben der einfachen Orientierung hat das Projekt große Pläne für die Zukunft. Vor allem die Präzision soll nochmal erhöht werden, so dass die Karten auch in Navigationsgeräten genutzt werden können. Dazu müssten dann etwa Infos zu Geschwindigkeit oder ähnlichen verfügbar sein. Eine sicherlich nur kleine Hürde für die Crowd.

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