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Rara.com: Musikdienst startet in 23 Ländern

So langsam aber sicher kommt wieder Leben in die Welt der Musik. Ein neuer Konkurrent macht sich startklar und hat sogar schon Deutschland geentert. Der Abo-Service Rara.com will in 23 Ländern starten und gleich zu Beginn mit zehn Millionen Songs glänzen. Was besonders gefällt: Rara.com bietet bereits jetzt den mobilen Zugang via Android- Smartphone sowie Apples iPhone und iPod touch.

Liegt es nun an der GEMA? Egal. Auch in Deutschland ist anscheinend ein Umbruch in Gange. Erst meldete sich Spotify mit einem baldigen Start in Deutschland, nun prescht der Musikdienst Rara.com vor und startet hierzulande durch. Der Streaming-Dienst bietet nach eigenen Angaben Zugang zu rund zehn Millionen Titel. Damit ist auch klar, in welcher Liga der Dienst in Zukunft spielen möchte. Die Anmeldung ist in wenigen Sekunden vollzogen. Lediglich die E-Mail und ein Passwort werden fällig. Doch ein Ausprobieren entfällt. Spotify, Simfy und Pandora erlauben eine kostenlose Testphase, bevor man sich entscheidet, das kostenpflichtige Paket zu nutzen.

Keine kostenlose Testphase

In den ersten drei Monaten will der Dienst 99 Cent für den reinen PC-Zugang. Möchte der Nutzer den Dienst auch mobil nutzen, also auf einem Android-Smartphone oder auf dem iPhone, werden in den ersten drei Monaten 1,99 Euro fällig. Nach der kostenpflichtigen Testphase werden 4,99 Euro für die PC-Version, 9,99 Euro für die mobile Variante fällig. Ob die Testphase vom Kunden angenommen wird, darf bezweifelt werden. Wir denken, dass sich der Dienst dahingehend noch öffnet - einen kostenlosen Testzeitraum einführt.

Mit Universal Music, Sony, EMI und Warner Music sind zumindest die "Major Labels" an Bord. Der Dienst verspricht allerdings auch, andere kleinere Labels ins Boot geholt zu haben. Sogar mit der Verwertungsgesellschaft GEMA ist man sich einig - eine baldige Schließung des Dienstes darf daher ausgeschlossen werden. Doch was wird der Dienst Rara.com gegen Simfy und Spotify ausrichten können. Letzterer wird ebenfalls in Deutschland erwartet. Und Spotify ist nicht nur umfangreicher, der Dienst aus Schweden bietet auch durch Apps einen Mehrwert für den Nutzer.

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