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Steigende Online-Umsätze in der Musikindustrie

Die Musikindustrie klagt seit Jahren über generell sinkende Umsätze. Das Marktforschungsinstitut Gartner zeigte im November aktuelle Umsatzzahlen auf, die über den Internetvertrieb generiert werden, und stellt steigende Tendenzen fest, die auch in den kommenden Jahren anhalten sollen. Und doch sind diese steigenden Online-Umsätze nicht ausreichend, um Verluste aus dem CD-Verkauf zu kompensieren, heißt es.

In einer Pressemitteilung gibt das Marktforschungsinstitut Gartner aktuelle Umsatzzahlen der Musikindustrie bekannt und kommt, wie auch schon die letzten Jahre, auf steigende Umsätze. Die Kehrseite der Medaille: Dieses Umsatzplus reicht nicht aus, um die Einbußen zu kompensieren, die durch mangelnde CD-Verkäufe entstehen.

Gartner-Analyse in Zahlen

Im Jahre 2010 lag der Umsatz der Musikindustrie weltweit und ausschließlich online betrachtet bei 5,9 Milliarden US-Dollar. Für 2011 und 2015 liegen bereits Schätzungen vor: Im aktuellen Jahr prognostizieren die Gartner-Experten einen weltweiten Online-Umsatz von 6,3 Milliarden US-Dollar, in 2015 werden 7,7 Milliarden US-Dollar erwartet. Die Tendenz zeigt sich also steigend. Musik-Streaming-Services wie Simfy erfreuen sich besonderer Beliebtheit, wie auch 99vips.de in einem Artikel erklärt. Gartner erwartet, dass diese Dienste in 2015 rund ein Drittel aller Online-Umsätze für die Musikindustrie ausmachen werden.

Aber: Sinkende Einnahmen in konventionellen Bereichen

Dem entgegen steht die Tatsache, dass konventionelle Vertriebswege wie der CD-Verkauf mit Einbußen verbunden sind, so Gartner. Nicht etwa proportional zum Umsatzanstieg im Download-Handel, sondern deutlich stärker als die Einnahmen, die im Web stetig steigen: So wurden in 2010 zirka 15 Milliarden US-Dollar weltweit umgesetzt, in 2015 werden nur noch 10 Milliarden US-Dollar erwartet.

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