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YouTube in neuem Design

YouTube, im Jahr 2006 vom Suchmaschinenriesen Google übernommen, hat einen neuen Anstrich bekommen und glänzt seit heute im neuen Design. Dem Videoportal ist sein Mutterkonzern nun anzusehen: Wie schon bei Google Mail und Calendar entspricht das neue YouTube-Layout mehr dem Google+-Design und die Integration in G+ ist nun deutlich spürbar.

Wie unter anderem die Kollegen von gulli.com berichten, stellte das Videoportal YouTube heute sein neues Design vor. Neben optischen Neuerungen stecken funktionale im sehr umfangreich ausfallenden Fassadenanstriches.

YouTube-Design: Was wurde geändert?

Das neue Layout des Videoportals YouTube ist offensichtlich: Links ein Navigationsmenü mit einem persönlichen Bereich - bestehend aus Profil-relevanten Punkten, Social Netzwork-Anbindungen und Abos, empfohlenen Kanälen und weiteren Features, mittig der Videostream von in Netzwerken geteilten Videos und rechts etwas Werbung sowie empfohlene Videos.

Understatement kann man dem Portal aufgrund der umfangreichen Neuerungen nicht unterstellen. Gerade die Einbindung in soziale Netzwerke dürfte auffallen: Unter den Einstellungen auf "Weiterleitungen" lässt sich diese recht übersichtlich anpassen. Einbinden lassen sich mit Facebook, Twitter, orkut und MySpace die üblichen Verdächtigen; Google+ ist automatisch integriert. Nach dem Verbinden mit diesen Netzwerken lässt sich einstellen, welche eigenen Aktivitäten in den verbundenen Social Networks angezeigt werden und welche Aktivitäten aus sozialen Netzwerken bei YouTube integriert sein sollen.

Wie das Portal gulli.com weiter berichtet, wollte YouTube mit den Neuerungen erreichen, User länger auf dem Videoportal zu halten. Ein Besuch dauere im Schnitt etwa 15 Minuten, der Internetriese Google strebt allerdings eine Verweildauer von einer halben bis ganzen Stunde an. Kosten ließ sich Google das Redesign rund 100 Millionen Dollar - abgesehen von Layout und Funktionen kamen auch etwa 100 exklusive Kanäle hinzu. Diese wurden in verschiedene Kategorien eingeteilt, um der Konkurrenz Fernsehen etwas entgegenzusetzen und damit das Ziel zu erreichen, die Verweildauer der YouTube-Nutzer zu verlängern.

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