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Kein Android 4.0 auf dem Google Nexus One

Das wird einigen nicht gefallen. Google schickt seinen einstigen Smartphone-Boliden in die Wüste. Das Nexus One erhält kein Android 4.0, alias Ice Cream Sandwich. Es ist erst eineinhalb Jahre jung, für Google ist es zu alt. Das sagte nun der Android-Produktmanager Huggo Barra gegenüber der britischen Zeitung Telegraph. Grund: Die Hardware sei nicht mehr zeitgemäß.

Das OS Android 4.0 ist anscheinend doch hardwareabhängiger als bisher gedacht. So arbeitet im Nexus One ein 1-Gigahertz-Snapdragon-Prozessor von Qualcomm. Zudem verfügt das Gerät über 512 Megabyte RAM - zu wenig sagt der Android-Produktmanager Huggo Barra gegenüber der britischen Zeitung The Telegraph. Das Smartphone wurde zusammen mit HTC gebaut und Anfang 2010 vorgestellt. Damals war noch das veraltete Android 2.1 Eclair installiert. Und obwohl in den letzten Jahren das Nexus One in den Genuss jeden Updates kam, schaut es dieses Mal in die Röhre. Der Nachfolger, das Nexus S, erhält laut Google in den kommenden Tagen die Aktualisierung auf Android 4.0. Was wir nicht verstehen ist die Aussage Googles, dass "theoretisch" Android Ice Cream Sandwich auf jedem Gerät läuft. Einzige Voraussetzung: Das OS Android 2.3 Gingerbread muss unterstützt werden.

Hersteller zögern noch

Andere Hersteller versuchen sich noch aus der Verantwortung zu ziehen. Bisher haben nur Acer und Motorola ein baldiges Update in Aussicht gestellt. HTC und Co. wollen die Software erst prüfen und die eigene Oberfläche drauf anpassen. Gerade die Updates erfreuen sich bei der Android-Gemeinde großer Beliebtheit. Verbesserungen sind nun mal immer gerne gesehen. Doch dieses Ausbremsen und die Verzögerungen bewirken zurzeit eher Alleingänge einzelner Hersteller. Andere (Samsung) denken sogar drüber nach, ein eigenes OS zu konzipieren oder in das Unternehmen zu kaufen.

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