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Slate 2: Tablet-Bolide mit Windows 7

Hewlett-Packard hat ein neues Tablet vorgestellt. Nachdem das "nachträglich" erfolgreiche TouchPad mit webOS ausrangiert worden ist, folgt nun das so genannte Slate 2. Auf der Mega-Flunder läuft Windows 7. Es richtet sich allerdings hauptsächlich an Geschäftsleute. Neben einem Intel Atom Z670 findet sich auch ein Chip an Bord, der für Datensicherheit sorgen soll.

Das Unternehmen Hewlett-Packard will es noch einmal wissen. Aktuell stellte der PC-Hersteller das Geschäftstablet Slate 2 vor. Der Tablet-PC Slate 2 verfügt über einen 8,9 Zoll großes Display und soll laut Datenblatt 680 Gramm wiegen. Das Display löst 1.024 x 600 Bildpunkte auf. Was überrascht: Als Prozessor kommt Intels Atom Z670 zum Einsatz, der lediglich mit 1,5 Gigahertz (Single Core) taktet. Wahrscheinlich wird das OS Windows 7 so angepasst worden sein, dass sämtliche Anwendungen flüssig laufen. Dem Akku wird das garantiert gefallen, da der Prozessor wesentlich sparsamer läuft als die Dual-Core-Familie.

Swype und microSD an Bord

Der oben beschriebene Bildschirm erkennt die Eingabehilfe Swype, mit der via Wisch-Technik auf der Touchscreen-Tastatur geschrieben werden kann. Auf Android-Systemen ist die Technik sehr beliebt, um beispielsweise die Display-Sperre zu lösen. Ebenfalls mit an Bord sind ein USB-Anschluss sowie ein Steckplatz für eine microSD-Karte. Mit dieser ist es im Normalfall möglich, den Speicher mit 32 Gigabyte zu erweitern. Wie groß der interne Speicher ist, weiß bisher aber noch niemand. HP versucht so wenig Details wie möglich öffentlich zu kommunizieren, warum ist allerdings fraglich. Wahrscheinlich hat Microsoft die Hardware aber vorgegeben und damit auch den Knebel angelegt. Doch das sind reine Spekulationen.

Datensicherheit steht im Vordergrund

Das eigentliche Highlight ist allerdings weniger das Betriebssystem oder die verbaute Hardware. Vielmehr ist es die Sicherheitsfunktion TPM (Trusted Platform Module), das über die HP Protecttools verwaltet werden kann. Die Unterstützung von Computrace Pro im Bios soll zusätzlich vor Datendiebstahl schützen. Wie genau das funktioniert, verrät das Unternehmen HP allerdings nicht. Was aber gefällt: Nutzer können nach eigenen Angaben aus der Ferne Daten löschen. Noch im November soll das Tablet weltweit vertrieben werden. Der Preis von 510 Euro ist allerdings bei der Hardware ein wenig hoch angesetzt.

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