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Twitter-Übernahme: Das hat Elon Musk vor

Twitter

Erst kündigte Elon Musk den Kauf des Kurznachrichtendienstes Twitter an, dann ruderte er zurück. Vor einem Monat kam der erneute Sinneswandel, nun ist der Deal durch! Twitter wechselt für 44 Milliarden US-Dollar den Besitzer. Dieser räumte in den ersten Stunden als Chef ordentlich auf und kündigt weitere Umbauten an.

Twitter-Chefetage gefeuert

Mit den Worten the bird is freed verkündete Elon Musk den vollzogenen Kauf. Nach einem langwierigem Übernahme-Prozess konnte es für Elon Musk nach dem Vollzug gar nicht schnell genug gehen. Quasi in der ersten Amtshandlung feuerte der neue Twitter-Chef die Führungsriege des Kurznachrichtendienstes rund um den bisherigen Chef Parag Agrawal. Mit ihm mussten auch Finanzvorstand Ned Segal und die Chefjuristin Vijaya Gadde gehen. Das berichten die amerikanischen Zeitungen Washington Post und New York Times.

Musks Pläne für Twitter

Zu Beginn der Übernahme-Saga hatte Musk zwei Dinge bemängelt. Zum einen wären viel zu viele Fake- und Bot-Accounts im Umlauf. Außerdem hätte nicht jedermann die gleichen Möglichkeiten auf freie Meinungsäußerung. Damit spielte Elon Musk auf die Sperrung des Accounts von Donald Trump an, nachdem dieser seine Anhänger in Folge der verlorenen US-Wahl 2020 zum Sturm auf das Kapitol angefeuert habe.

Auf eine mögliche Twitter-Rückkehr angesprochen winkte der ehemalige US-Präsident jedoch ab. Er habe nicht vor, erneut zu twittern. Vielmehr möchte Donald Trump bei seinem eigenen Sozialen Netzwerk Truth bleiben, welches er in der Konsequenz der Twitter-Sperrung aufbaute. „Hier gefällt es mit mehr“, sagte er gegenüber Fox News Digital. „Ich mag Elon, aber ich bleibe bei Truth.“

Weitere Neuerungen hat Musk bereits angekündigt. Um es nachvollziehbarer zu machen, bei welchen Accounts es sich um ehcte Personen handle, wird es den blauen Verifizierungshacken nur noch in einem monatlichen Abo geben. Außerdem hat Musk gesagt, er möchte die Zeichenbegrenzung von 280 Zeichen pro Tweet auflösen.