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Wie das iPhone die Welt veränderte!

Am 9. Januar 2007 wurden die ersten Zeilen der Erfolgsstory des iPhone geschrieben. Apple stellte einen Prototypen, des neuen Mobiltelefons, auf der damaligen Macworld Conference & Expo in San Francisco vor. Mit dem iPhone veränderte sich schlagartig das Nutzerverhalten. Cloudcomputing bekam ein Gesicht und eine regelrechte Apple-Manie brach los - doch es gab auch negative Schlagzeilen.

Was würden wir heutzutage ohne das Smartphone machen? Zum Teil ist der Alltag bereits auf den kleinen Rackern komplett gespeichert. So suchen wir beispielsweise auf dem iPhone nach den besten Lokalitäten, fragen unsere E-Mails ab und lesen unseren Newsreader - nebenbei werden Geschäftstermine notiert. Am 29. Juni 2007 startete der Verkaufsstart des iPhone in den USA. Es war in über 200 Apple-Stores und 1.800 Verkaufsstellen erhältlich. Über 1,4 Millionen Telefone konnte Apple verkaufen. Bereits kurz nach dem Verkaufsstart weltweit veränderte das Gerät unseren Alltag.

Der Touchscreen veränderte aber nicht nur unser Verhalten. Die Geräte vernetzten sich und konnten fortan mit kleinen Applikationen Berge versetzen. Die Anwendungen passten sich der Technik an und die Bedienung selbst wurde durch die Wischtechnik zügiger.

iPhone 3G

Fast genau ein Jahr später setzte Apple noch einen drauf und brachte das iPhone 3G auf den Markt. Es hatte erstmals UMTS/HSDPA an Bord und setzte auf eine Rückseite aus Kunststoff. Mit dem 3G veränderte sich zunehmend auch die Internetwelt. Das Cloudcomputing für die private Nutzung wurde immer beliebter. Daten wanderten in die virtuelle Wolke. Es war Zeit, ein angepasstes Betriebssystem einzuführen. Am 17. März 2009 lieferte Apple das OS 3.0 aus und ebnete somit den Weg für eine neue Generation Smartphone.

iPhone 3GS

Das iPhone 3GS wurde auf der Worldwide Developers Conference am 8. Juni 2009 vorgestellt. Es war das erste Smartphone, welches sich komplett an die Bedürfnisse des Nutzers sowie der IT-Infrastruktur anpasste. Es hatte einen wesentlich schnelleren Prozessor, eine 3-Megapixel-Kamera sowie einige Software-Neuheiten - beispielsweise den digitalen Kompass.

iPhone 4

Natürlich sind und waren die Versionen zuvor Meilensteine. Doch technisch gesehen setzte Apple im April 2010 noch einen drauf. Das Unternehmen stellte seine Pläne für das iPhone OS 4 vor und präsentierte bereits am 24.Juni 2010 das dazugehörige iPhone 4. Es handelte sich erstmals um einen kompletten Relaunch. Das iPhone 4 verfügt über eine verbesserte Kamera und außerdem gönnte Apple dem Gerät eine Frontkamera. Neben dem erneut schnelleren Prozessor war es das unbenannte iOS 4, welches überzeugte - 128.962.000 Millionen Geräte wurden verkauft. Mit dem neuen OS und dem schnelleren Prozessor erhielten auch Gamer "ernsthaften" Zugang zum iPhone.

iPhone 4S

Am 4. Oktober 2011 wurde das iPhone 4S kurz und trocken vorgestellt. Apple Chef Steve Jobs war zu diesem Zeitpunkt bereits dem Tode nah. Somit befinden wir uns auch schon im Jetzt. Erste Kritik machte sich breit. Keine neuen Ideen - zumindest keine sichtbaren und im Gegensatz zu den anderen Vorstellung das erste Mal kein überschäumender Applaus der anwesenden Journalisten. Dennoch ist das Hardware-Update ein voller Erfolg. Wieder wurden Millionen Geräte am ersten Wochenende verkauft - der verbaute A5-Prozessor wird seinen Beitrag dazu beigetragen haben. Aber auch die schnellere Grafik dürfte Pluspunkte bei der Fangemeinde gesammelt haben. Die Spracherkennung Siri ist wohl die bahnbrechendste Entwicklung, die es seit dem digitalen Kompasses gab. Und Apple?

Einerseits hat Apple mit dem iPhone die Art und Weise, wie Menschen mit Technik interagieren, verändert. Unsere Finger wurden zum Cursor, Webseiten zur tastbaren Oberfläche und das Web unser ständiger Begleiter. Andererseits ist es die Harmonie, mit der sich das iPhone nahtlos in das bestehende Apple-Orchester einfügt. Das geschlossene System wird sich aber wohl öffnen müssen. Kritik macht sich breit und ob Apple auch weiterhin eine Kultmarke vertreten möchte ist fraglich - denn noch immer ist Apple in anderen Bereichen ein Unternehmen, welche ein Nischendasein pflegt.

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