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Filmora Video Editor: Kinderleicht Videos bearbeiten am Mac

Immer mehr Inhalte werden in Form von Videos konsumiert: Egal ob Beiträge von Bekannten in sozialen Netzwerken, aufgezeichnete Vorlesungen in der Uni oder aber der Lieblingspodcast zuhause auf dem Sofa, bewegte Bilder sind so populär wie noch nie.

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Das liegt nicht zuletzt daran, dass es in den letzten Jahren immer einfacher geworden ist, qualitativ hochwertige Aufnahmen anzufertigen und zu verbreiten. Wir wollen uns daher den Filmora Video Editor ansehen, der als anwenderfreundliches Videobearbeitungsprogramm für Mac und Windows die Einstiegshürde noch einmal etwas senken möchte.

Die grundlegenden Funktionen

Jede Videoschnitt-Suite sollte über eine bestimmte Grundausstattung an Funktionen verfügen – egal ob schnell verfügbare Freeware oder hochprofessionelle Studiosoftware. Dazu gehört es unter anderem, einzelne Videoclips nach eigenem Belieben in der Timeline anzuordnen, zu teilen und zu kürzen, um jeweils nur die gewünschten Ausschnitte zu behalten und den Fokus so auf das wirklich Wichtige zu setzen. Hier gibt es keine Überraschungen, die Software aus dem Hause Filmora liefert alle gewünschten Werkzeuge.

Da gerade beim Amateurfilm in der Regel nicht alles so perfekt läuft, wie man sich das vorstellt und Licht- sowie Tonverhältnisse je nach Wind und Wetter schwanken können, sollte man beispielsweise etwaige Farbfehler in der Nachbearbeitung beheben können. Der Video Editor gibt uns hier die Möglichkeit, sowohl die Helligkeit, Farbe als auch Lautstärke und eine Reduktion des Hintergrundrauschens zu bearbeiten, um so ein möglichst hochqualitatives und homogenes Bild zwischen den verschiedenen Aufnahmen zu ermöglichen.

Unabhängig von seinen Kernfeatures hat der Filmora Video Editor eine Stärke, die ihn von vielen Konkurrenzprogrammen absetzt: Die Software ist sowohl für den Mac als auch für Windows erhältlich, sodass mehrere Personen bei Bedarf plattformübergreifend an einem Projekt zusammenarbeiten können.

Erweiterte Features

Wer die grundlegenden Funktionen des Videoschnitts gemeistert hat, kann seinen Kreationen durch einige nützliche Extra-Features einen besonderen letzten Schliff verleihen. Der Video Editor ermöglicht es dem Nutzer etwa, Videoclips nicht nur rückwärts oder in Slow Motion wiederzugeben, sondern auf Wunsch sogar störendes Kamerawackeln herauszurechnen. Hier ist zu beachten, dass dabei immer die äußeren Bereiche des Bildfeldes verloren gehen, sodass es sich empfiehlt, schon bei der Aufnahme einen etwas größeren Bildausschnitt zu wählen.

Das macht dann auch den Einsatz des Tools ‚Schwenken und Zoomen‘ deutlich spannender: In der Nachbearbeitung können wir hier Kamerabewegungen simulieren, um beispielsweise statischen Szenen ein wenig Dynamik zu verleihen.

Wer mag, hat darüber hinaus die Möglichkeit, Green-Screen-Aufnahmen zu bearbeiten und den grünen Studiohintergrund durch ein gewünschtes Bild oder Video zu ersetzen.

Lizenz und Testversionen

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann den Filmora Video Editor kostenlos testen, bevor er sich für einen Kauf entscheidet. Alle Funktionen sind genau wie in der Vollversion auch freigeschaltet; beim Export der eigenen Kreationen wird jedoch ein Wasserzeichen ins Video eingebrannt. Um dieses zu entfernen, benötigt man die Vollversion – erhältlich sowohl als einmaliger Kauf für 59,99€ als auch in einer Abo-Variante für 44,99€ im Jahr, je nachdem, welche Preisgestaltung einem eher zusagt. Geschäftskunden können auf die Business-Modelle des Anbieters zurückgreifen, die eine gewerbliche Nutzung der integrierten Videoeffekte sowie die Installation auf mehreren Geräten erlauben.

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