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Google kauft über 1.000 Patente von IBM

Nimmt der Patentstreit für Googles Betriebssystem Android vielleicht doch noch eine positive Wendung? Zumindest hat das Unternehmen nun über 1.000 Patente von IBM erworben. Damit will sich die Suchmaschine besser gegen Patentklagen wehren.

"Wie viele Tech-Unternehmen sind auch wir auf der Suche nach Patenten, die für unser Geschäft relevant sind", so ein Google-Sprecher in einer Erklärung. Das Wall Street Journal berichtet, dass Google damit eindeutig sein Betriebssystem Android schützen will. Einige Patente beschreiben unter anderem die Herstellung und Konstruktion von Speichermedien sowie Prozessor-Chips. Über die Kaufsumme schweigen sich IBM und Google aber aus.

Microsoft, der große Gewinner

Zurzeit hat der Konzern mit vielen Patentklagen zu kämpfen. Größte Gegenspieler sind beispielsweise Oracle, Apple und Microsoft. Chip Online schreibt gar von aktuell 30 Gerichtsverfahren. Microsoft ist zurzeit der größte Nutznießer, da das Unternehmen an jedem verkauften Smartphone mit dem OS Android bis zu zwölf US-Dollar verdient.

Googles Schritt ist nachvollziehbar. Um in den meist sich auf Jahre hinziehenden Prozessen eine Chance zu haben, benötigt man eigene Patente. Mit Ihnen ist man laut Chip Online in der Lage, Gegenklagen auf den Weg zu bringen. Das Magazin schreibt, dass Google bis zum IBM-Deal 701 Patente im Portfolio hatte. Microsoft soll dagegen allein im letzten Jahr 3.121 Patente angemeldet haben. Erst kürzlich hatten Apple und Microsoft Google in die Schranken gewiesen, als beide Unternehmen 6.000 Patente von Nortel Networks Corp erwarben und untereinander aufteilten.

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